Schleswig-Holstein (shz) Im Fall des zur Gefahrenabwehr absichtlich überfahrenen Hundes "Robby" will die Polizei nun doch kein Geld von der Halterin. Man habe die Sache noch einmal geprüft und verzichte auf die Forderung, sagte ein Polizeisprecher.

"Robby" war in der Silvesternacht ausgebüxt und auf der Autobahn 1 bei Ahrensburg (Kreis Stormarn) umhergeirrt. Nach vergeblichen Versuchen ihn einzufangen, hatten Beamte der Autobahnpolizei das Tier absichtlich überfahren und getötet, um andere Autofahrer zu schützen. Wenig später wurde "Robbys" Besitzerin aus Hoisdorf die Rechnung geschickt: 2500 Euro, unter anderem für die Reparaturkosten am beschädigten Dienstwagen. Der Fall um den den Australien Shepherd sorgte in den vergangenen Wochen für jede Menge Schlagzeilen.



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