Kiel (rtn). Neun Tage lang hat die Kieler Woche Besucherinnen und Besucher aus aller Welt mit einer einzigartigen Mischung aus Segelsport und Sommerfest in die Landeshauptstadt gelockt. Insgesamt feierten knapp 3,8 Millionen Gäste friedlich in der ganzen Stadt. Passend zur Bewerbung für die olympischen Segelwettbewerbe 2024 war die Stimmung in diesem Jahr goldmedaillenreif. „Ein Mix aus Sonne und Wolken – für die Kieler Woche also bestes Wetter. Und von dem einen oder anderen Regenschauer haben wir uns die Laune nicht vermiesen lassen“, freute sich Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer.

In ihrem 133. Jahr hat sich die Kieler Woche von ihrer besten Seite gezeigt. Mehr als 2.000 Veranstaltungen aus den Bereichen Sport, Kultur, Musik, Wissenschaft und Wirtschaft bescherten ein abwechslungsreiches Programm für jeden Geschmack. „Es ist einfach klasse, wie bunt, vielfältig und weltoffen sich Kiel in den vergangenen Tagen präsentiert hat“, erklärte der Oberbürgermeister bei der Abschluss-Pressekonferenz zur Kieler Woche.

Eine hochrangig besetzte Veranstaltung im breit gefächerten Tagungsprogramm der Kieler Woche war die Verleihung des Weltwirtschaftlichen Preises. Geehrt wurden der frühere sowjetische Staatschef und Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow (nahm aus gesundheitlichen Gründen an der Preisverleihung nicht teil), das Unternehmerehepaar Kristine und Douglas Tompkins, der Ökonom Sir Christopher A. Pissarides und der General-Electric-Vorstandschef Jeffrey Immelt. „Die Preisverleihung unterstreicht die Bedeutung des Wirtschaftsstandortes Kiel und leistet wichtige Denkanstöße zu Fragen von globaler Bedeutung“, so Kämpfer.

Auch das Internationale Städteforum mit dem Thema „Die besondere Stellung der Hochschulen für Innovation, Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung der Region“ hat Vertreterinnen und Vertreter aus Kiels Partnerstädten und befreundeten Städten zum Gedankenaustausch zusammengebracht. In diesem Jahr reisten 13 Delegationen aus 12 Nationen an. Insgesamt machten Gäste aus rund 70 Nationen die Kieler Woche zu einer idealen Plattform für Völkerverständigung.

International ging es auch beim großen Flottentreffen der Marine zu: Im Tirpitzhafen waren 39 ausländische und 8 deutsche Einheiten mit rund 4.600 Soldatinnen und Soldaten zu Gast. Knapp 19.000 Interessierte haben die Gelegenheit genutzt und sich die Marineschiffe aus zehn Nationen beim Open Ship genau angesehen.

Auf dem Internationalen Markt baten 34 Länder die Besucherinnen und Besucher auf eine Reise durch die Küchen der Welt. Kunsthandwerk, Auftritte von Folkloregruppen und ein erstklassiges Musikprogramm sorgten für die richtige Atmosphäre und Feierlaune. Das Classic-Open-Air hat sich erneut als Publikumsmagnet erwiesen. Unter dem Motto „Soul meets Classic“ begeisterte der deutschsprachige Soulsänger Stefan Gwildis zusammen mit dem Philharmonischen Orchester Kiel unter der Leitung des stellvertretenden Generalmusikdirektors Leo Siberski die Zuschauerinnen und Zuschauer auf dem Rathausplatz.

Auf der Spiellinie haben sich die kleinen Kieler-Woche-Gäste statt auf eine kulinarische auf eine fantasievolle Reise begeben. Insgesamt ging es für mehr als 350.000 Besucherinnen und Besucher „In 9 Tagen um die Welt“. Täglich werkelten Zehntausende Kinder unter anderem an einem undurchdringlichen Dschungel, einem frostigen Eismeer und einer geheimnisvollen Sphinx. Dabei wurden 8.000 Schrauben, 12 Tonnen Lehm und 150.000 Tackernadeln verbaut. „Es ist immer wieder faszinierend, was die Kinder in solch kurzer Zeit erschaffen und mit welcher Leidenschaft die freiwilligen Helferinnen und Helfer sie dabei unterstützen“, freute sich Kämpfer.

Lobende Worte fand Kiels Oberbürgermeister auch für die zahlreichen Partner und Unterstützer. Ein besonders großes Dankeschön richtete er an die Premiumpartner AUDI AG, SAP AG und HSH Nordbank AG sowie die Polizei, die Marine, die Wasserschutzpolizei, die Teams vom Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel, die Rettungskräfte und alle weiteren Helferinnen und Helfer. Kämpfers Dank galt auch dem Kieler-Woche-Büro und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rathaus, die in den vergangenen Tagen nahezu rund um die Uhr aktiv waren.

Vor Schilksee traten auf der Förde knapp 4.000 Seglerinnen und Segler aus mehr als 42 Nationen zum sportlichen Kräftemessen an. Auch die eine oder andere Startverschiebung wegen anhaltender Flaute konnte den Sportlerinnen und Sportlern sowie den Segelfans die Stimmung nicht vermiesen. Oberbürgermeister Kämpfer ist begeistert von den packenden Wettkämpfen. Auch Vertreter des Deutschen Olympischen Sportbundes, des Internationalen Olympischen Komitees und der International Sailing Federation waren zu Gast in Kiel. Dabei seien viele Gespräche geführt worden, um die Kieler Woche wieder auf ihren angestammten Platz im internationalen Regattakalender zu bringen, erklärte Kämpfer.

„Immer mittendrin“ ist die Devise von Kieler Woche.TV, das in diesem Jahr erneut die Marke von 50 Millionen Zuschauerkontakten überschritt. Auch in den sozialen Netzwerken wurden Kieler-Woche-Fans immer auf dem Laufenden gehalten: Die Studentinnen und Studenten der Fachhochschule Kiel produzierten mehr als 60 Videos und Bilderstrecken, die auf www.kieler-woche.de/video, www.facebook.com/KielerWoche, www.youtube.com/KiWoOnline und www.instagram.com/kieler_woche zu sehen sind. Auf YouTube und Facebook wurden die Videos insgesamt 102.000 Mal angesehen, rund 3,1 Millionen Menschen informierten sich in den vergangenen vier Wochen auf Facebook über die aktuellen Ereignisse auf der Kieler Woche.

Oberbürgermeister Kämpfer lobte die Kieler Woche als ein Aushängeschild der Landeshauptstadt. „Wir haben hier eine Veranstaltung, um die uns die Welt beneidet. Und darauf können wir stolz sein! Alle Akteure seien mit viel Engagement und Herzblut dabei. „Die Kieler Woche ist eben einfach Teil unserer DNA“, scherzte Kämpfer. Auch die Begeisterung für olympische Segelwettbewerbe in Kiel war während der Kieler Woche überall zu spüren. „Ich hoffe, dieser Rückenwind wird sich weiter verstärken, damit wir dem Internationalen Olympischen Komitee ein überzeugendes Bürgervotum vorlegen können“, wünschte sich Kiels Oberbürgermeister mit Blick auf den kommenden Bürgerentscheid. „Ich freue mich auf die nächsten Monate der Olympiabewerbung und natürlich auch schon auf die Kieler Woche 2016“, so Kämpfer. Quelle: Stadt Kiel



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