Hamburg (pwü) Bei einem Wohnungsbrand im Hamburger Stadtteil  Wandsbek wurden in der Nacht elf Hausbewohner mit Fluchthauben und über Drehleiter aus ihren Wohnungen geholt in Sicherheit gebracht. Beamte des Kriminaldauerdienstes haben einen 59-jährigen Mann wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung dem Haftrichter zugeführt. Mieter eines Mehrfamilienhauses in der Wandsbeker Chaussee stellten starke Rauchentwicklung im Treppenhaus fest und alarmierten Rettungskräfte und Polizei. Aufgrund der starken Rauchentwicklung konnten die Polizeibeamten nicht zu der Wohnung im 2. Obergeschoss vordringen, die als Brandherd lokalisiert wurde. Feuerwehrbeamte mussten mit Atemschutzgeräten in die Wohnung, um das Feuer zu löschen. Insgesamt wurden 11 Personen mit Drehleiter und Rettungshauben aus dem Haus gerettet. Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Die Wandsbeker Chaussee wurde während des Einsatzes bis 23:00 Uhr voll gesperrt. Der 59-jährige Mieter der Wohnung meldete sich während der Löscharbeiten am Polizeikommissariat 31 und gab an, das Feuer selber gelegt zu haben. Er wurde vorläufig festgenommen und von Beamten des Kriminaldauerdienstes der Haftabteilung des Amtsgerichtes zugeführt. Die abschließenden Ermittlungen werden durch Kriminalbeamte der Zentraldirektion (ZD 66) geführt.



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