Havighorst (rtn) Feuerwehrleute haben am frühen Morgen einen Hund mit einer schweren Rauchgasvergiftung aus einer brennenden Dachgeschosswohnung gerettet und ihn mit Sauerstoff wieder zurück ins Leben geholt. 
Gegen sieben Uhr war die Feuerwehr alarmiert worden und traf kurze Zeit später in der Dorfstrasse ein. Zu diesem Zeitpunkt zog bereits dichter Rauch aus einem Fenster im Dachgeschoss des Mehrfamilienhauses. Die Hausbewohner hatten sich bereits in Sicherheit gebracht und standen bei Eintreffen der Feuerwehr vor dem Haus. Unter Atemschutz rückten Feuerwehrleute vor und löschten brennendes Mobilar in der Wohnung ab. Bei den Löscharbeiten fanden sie den Hund, der fast regungslos auf dem Fußboden lag. Sie brachten das Tier in Sicherheit und versorgten es sofort mit Sauerstoff. Danach nahm die örtlich ansässige Tierärztin den Hund mit in ihre Praxis und kümmert sich um ihn.

 

Drei Hausbewohner wurden nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Danach warfen die Feuerwehrleute das verbrannte Mobilar und einen Tannenbaum aus den Fenstern und löschten die letzten Glutnester ab. Sicherheitshalber wurden Dach und Wohnung mit einer Wärmebildkamera überprüft. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Haus mit einem Druckbelüfter entraucht. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind noch nicht bekannt.


Im Einsatz waren: FF Havighorst , FF Oststeinbek , der Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen und die Polizei




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