Lübeck (rtn) Mit einer Demonstration und einer Gedenkfeier erinnern die Lübecker an die furchtbare Brandkatastrophe von 1996. Bei dem Feuer in einer Flüchtlingsunterkunft starben zehn Menschen, 38 Überlebende verloren Angehörige und Freunde und trugen teilweise schwere Verletzungen davon. Bis heute haben sie unter den physischen und psychischen Folgen dieser furchtbaren Ereignisse zu leiden.
Die Bilder gingen damals um die Welt! Der Verdacht, es könnte sich um einen rassistischen Anschlag handeln, konnte von der Justiz nicht bestätigt werden. Am 18. Januar ist Jahrestag der Lübecker Brandkatastrophe, die weltweit bis heute für einen Aufschrei gesorgt hat. Das Lübecker Flüchtlingsforum,  Politiker und Überlebende gedenken an diesem Tag der zahlreichen Opfer, die Bilder von damals aber lassen sie nie wieder los Zehn Asylbewerber aus Zaire, Ghana, Togo, Tunesien, Syrien und dem Libanon, darunter Kinder und Jugendliche, kamen in der Nacht zum 18. Januar 1996 ums Leben. ,Zahlreiche Hausbewohner waren in Panik aus den Fenstern des brennenden Mehrfamilienhauses gesprungen, das aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg stammte. Die Tat wurde bis heute nicht aufgeklärt. Die Ruine des Gebäudes wurde später abgerissen. An seiner Stelle befindet sich heute ein Parkplatz, auf dem ein Gedenkstein an die Opfer erinnert.



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