SH/HH (rtn) Wladimir Putin soll den Mord an Kreml-Kritiker Alexander Litwinenko 2006 gebilligt haben. Die Spuren führten damals nach Haselau im Kreis Pinneberg. Die Kontaktperson Dimitri Kowtun hatte sich dort auf einem Hof aufgehalten, wo später Radioaktivität gemessen wurde.


Nach Angaben des britischen Richters Robert Owen, der die Untersuchung des Falls in London leitet, ist es möglich, dass der russische Geheimdienst FSB den Mord an Litwinenko in Auftrag gegeben hatte. Dieser starb am 23. November 2006 in einem Londoner Krankenhaus.

Die Spur des Ex-Agenten führte unter anderem auch in die Haseldorfer Marsch im Kreis Pinneberg: Dimitri Kowtun, die russische Kontaktperson des stark verstrahlten Litwinenko, hielt sich am 30. und 31. Oktober 2006 bei seiner Ex-Schwiegermutter auf einem ehemaligen Apfelhof an der Altendeicher Chaussee in Haselau auf.

In der Nacht zum 9. Dezember desselben Jahres riegelte ein Großaufgebot von Polizeikräften den Gebäudekomplex ab. Die zehn Bewohner wurden evakuiert, Beamte bewachten das Areal rund um die Uhr. Kowtuns Ex-Frau musste mit ihrem neuen Lebensgefährten sowie ihren damals ein und drei Jahren alten Kindern bereits am Tag zuvor ihre Wohnung am Hamburger Spritzenplatz räumen.

Der ehemalige russische Agent Litwinenko gehörte damals zu einem der schärfsten Kritiker seiner Regierung. (shz/rtn/dpa)



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