Frederikshavn (rtn) Auf der Fähre "Scandinavian Star" bricht am 7. April 1990 ein Brand aus in dessen Folge 159 Menschen ums Leben kommen. Wer das Feuer legte, ist bis heute ungeklärt. Nun, 26 Jahre später, behauptet Flemming Thue Jensen, zwei Mitglieder des Bordpersonals hätten die Feuerkatastrophe herbeigeführt – mit einem bewussten Sabotageakt. Der inzwischen pensonierte Brandinspektor ist niemand, der nicht wüsste, wovon er spricht. Er war seinerzeit als Chefermittler der dänischen Schifffahrtsbehörde "Søfartsstyrelesen" an Bord, um die Brandursache zu klären.

 

 

Tagelang kämpften damals die Feuerwehren gegen ein flammendes Inferno an. Das Schiff war, von Oslo kommend, mit fast 500 Passagieren im Skagerrak nach Frederikshavn unterwegs. Die SCANDINAVIAN STAR fuhr zu dieser Zeit für die Reederei DANO-LINE als preiswerte Alternative zu den großen und oft teureren Konkurrenten. Viele Urlauber nutzten deshalb während der Überfahrt auch ihre Wohnwagen und Wohnmobile auf dem Autodeck als Kabinenersatz. Gegen zwei Uhr nachts gab es plötzlich Feueralarm. Die aus verschiedenen Nationalitäten bestehende Besatzung der unter Bahamas-Flagge fahrenden Fähre war in der Brandabwehr ungeübt und überfordert. Kaum einer von der Besatzung beherrschte eine skandinavische Sprache, viele des Weiteren auch nur begrenzt Englisch. Das Autodeck brannte nahezu vollständig aus. shz.de/Archiv rtn 07.04.1990



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