Hamburg (rtn/ots) In einer Unterkunft für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge in Lohbrügge ist es am Dienstagabend zu einer Massenschlägerei gekommen. Auslöser war der Streit eines 15-Jährigen mit einem 17-Jährigen, bei dem sich beide verletzten.


Zweieinhalb Stunden später brach im Speisesaal eine Schlägerei zwischen etwa 50 Jugendlichen aus Afghanistan und Syrien aus, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.   Zunächst soll der 17-jährige Syrier seinem 15-jährigen Kontrahenten einen Stuhl auf den Kopf geschlagen haben. Dieser erlitt eine Kopfplatzwunde. Bei der Auseinandersetzung zog sich der 17-Jährige leichte Verletzungen am Schienbein und an der rechten Hand zu. Beide wurden mit Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Gegen 21:55 Uhr entstand in der Erstversorgungseinrichtung das Gerücht, dass der 15-Jährige nach der
Behandlung im Krankenhaus in die Einrichtung zurückgekehrt sei. Dies führte im Speisesaal zu einer größeren Auseinandersetzung zwischen etwa 50 Jugendlichen afghanischer und syrischer Herkunft. Als Polizeibeamte eintrafen, entfernten sich die Jugendlichen. Ein Jugendlicher wurde von Rettungssanitätern versorgt. Die Polizei war
mit 14 Funkstreifenwagen im Einsatz.

Zu einem weiteren Zwischenfall kam es in der Erstversorgungseinrichtung im Lerchenfeld.Dort gerieten gestern gegen 19:55 Uhr ein 19-jähriger und ein 15-jähriger Eritreer in einen Streit. Dabei soll der 19-Jährige dem 15-Jährigen einen Teller auf den Kopf geschlagen haben. Der Jugendliche erlitt eine Kopfplatzwunde, die in einem Krankenhaus versorgt werden musste. Bei einer erneuten Auseinandersetzung gegen 23:00 Uhr zwischen den Bewohnern wurden fünf Personen leicht verletzt. Sie wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gefahren.



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