(rtn) Nach dem Absturz des Bundespolizei-Hubschraubers ist Bundesinnenminister Thomas de Maizière am Freitag nach Bimöhlen gekommen. Er dankte dort den Rettungskräften, vor allem den Feuerwehrleuten, dem Rettungsdienst und der Polizei für ihren Einsatz.

Der Flug war Teil einer nächtlichen Übung von der Bundespolizei und dem Spezialeinsatzkommando (SEK) der Landespolizei, sagte de Maizière bei seinem Besuch.

Nach Angaben eines Unfallermittlers ist der Hubschrauber aus etwa 120 bis 130 Meter Höhe abgestürzt. Das hätten Zeugen berichtet, sagte Axel Rokohl von der BFU an der Unfallstelle. "Die Maschine war ungefähr 50 Minuten in der Luft, als sie von einem Nachtflugtraining zurückfliegen sollte zum nahen Fuhlendorf." Die Wetterverhältnisse seien nicht besonders schlecht, sondern für einen Hubschrauberflug eher gut gewesen.  Genauere Erkenntnisse erhoffen sich die Ermittler auch von dem Datenschreiber und dem Stimmrekorder. Das Wrack wurde am Mittag auf einen Tieflader verladen worden und wurde auf das Gelände der Bundespolizei in Bad Bramstedt gebracht. shz.de

 

Innenminister Stefan Studt hat nach dem Tod der beiden Bundespolizisten dem Präsidenten des Bundespolizeipräsidiums, Herrn Dr. Dieter Romann, kondoliert:

„Die Nachricht vom Tod hat bei mir und den Kolleginnen und Kollegen der Landesregierung sowie der Landespolizei Schleswig-Holstein tiefe Betroffenheit ausgelöst. Im Namen des Landes Schleswig-Holstein spreche ich den Angehörigen der beiden Verstorbenen unser Beileid aus.“ Dem schwerverletzten Herrn Polizeikommissar wünschte der Minister baldige Genesung. Er bat  den Präsidenten der Bundespolizei, Herrn Dr. Dieter Romann, darum, „unsere Anteilnahme den Angehörigen sowie den Kolleginnen und Kollegen der Fliegerstaffel in Fuhlendorf zu übermitteln.“

Innenminister Stefan Studt und Innenstaatssekretärin Manuela Söller-Winkler haben sich heute an der Unglücksstelle über die näheren Umstände des Absturzes informiert.

 

Auch Ministerpräsident Torsten Albig hat sich tief erschüttert über den Hubschrauberabsturz geäußert, bei dem gestern Abend bei Bimöhlen (Kreis Segeberg) zwei Menschen gestorben waren.

"Ich bin bestürzt über diese Tragödie, die zwei Männer der Bundespolizei bei einem Übungsflug so plötzlich und abrupt aus dem Leben gerissen hat. Ich hoffe, dass der schwer verletzte Pilot des Hubschraubers das Unglück überlebt", sagte Albig heute (26. Februar). Er habe mit Joachim Franklin, dem Chef der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gesprochen, und ihm die Anteilnahme des Landes versichert. "Wir sind alle sehr traurig und schließen die Familien und die Kameraden der Opfer in unsere Gebete ein."



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