(rtn) Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) war am Freitagabend bei einer Wahlkampfveranstaltung der CDU im Parkhotel in Ahrensburg zu Gast.

 

Nach einer Begrüssung durch den CDU Landtagsabgeordneten Tobis Koch (CDU), und den CDU-Bundestagsabgeordneten Norbert Brackmann gab der MInister dem Publikum Antworten zu Fragen nach der S4, der Fehmarnbelt-Querung, zur A21 und der Breitbandförderung. Fazit: Alle Projekte sollten so schnell wie möglich umgesetzt werden, denn „alles wird für die Zukunft gebraucht.“ Als wichtigen Ausblick in die Zukunft.
erläuterte der Minister mit einem Beispiel aus der Vergangenheit.

Beim 1974 gebauten  Schiffshebewerk Scharnebek z. B. hätten die Menschen damals ein technischen Meisterwerk vollbracht, und sich gegen Unkenrufe durchgesetzt. Das Genehmigungsvervahren fülle lediglich eine kleine Broschüre, „ für jeden Ausbau eines Radwegs würden heute dagegen Aktenberge erstellt. Mit dem Schiffshebewerk sei die Wirtschaftskraft Deutschlands gestärkt worden.

Neue Technologien voranzutreiben und damit den Wohlstand kommender Generationen zu sichern. Ziel: die Entwicklung der Infrastruktur im Verkehrswesen und bei dem Ausbau der Breitbandversorgung. Mittel stünden dazu vom Bund zur Verfügung. Die Kommunen müssten sie nur beantragen. Mit einem Seitenhieb auf die Kieler Landesregierung sagte der Minister unter dem Beifall der rund 150 Gäste: „Während meiner bisherigen Amtszeit ist noch keine einzige Anfrage aus Schleswig-Holstein gekommen, für Bundesmittel für ein Projekt, das Baureife hat. Er gab den Rat: „Erhöhen Sie ihre Planungskapazitäten, damit sie die Mittel, die wir bereit stellen, auch abrufen können.“

Als Beispiel für die desaströse Handlungsweise des Kieler Verkehrsministers wies Hamberges Bürgermeister Paul Friedrich Beeck den Bundesverkehrsminister auf ein akutes Problem hin, und forderte mit Nachdruck für die Gemeinden Barnitz und Hamberge eine Verbesserung des Lärmschutzes, der noch den Standard aus den 80er Jahren aufweise. Diese Maßnahmen sowie der A-1-Anschluss könnten gemeinsam mit dem geplanten Bau von Oberleitungen für Strom-Lkw realisiert werden, aber aus Kiel hätten man dazu noch nichts gehört. Alexander Dobrinth versprach die Angelegenheit zu prüfen und lud eine Delegation aus Hamberge zu weiterführenden Gesprächen nach Berlin ein.

Auch die den Breitbandausbau stünden Fördermittel des Bundes für die einzelnen Regionen bereit. Aktuell zum Beispiel nach Großhansdorf und Barsbüttel. 50.000 Euro würde der Bund auf einfachen Online-Antrag für Planungskosten des Breitband-Ausbaus zur Verfügung stellen, Dobrindt: „denn nicht immer haben die Kommunen vor Ort die Kapazität, diese Planungen zeitnah umzusetzen.“ Das Geld müsse übrigens auch nicht zurück gezahlt werden, wenn die Planungen am Ende nicht Realität werden.
Nach rund eineinhalb Stunden beendete Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt seinen Besuch in Ahrensburg und machte sich auf den Rückweg nach Berlin. Zum Abschied bekam er ein  ein Verkehrsschild "Vorfahrt" von  Renate Tangermann, Norbert Brackmann, Alexander Dobrindt und Tobias Koch überreicht.

Unsere Bilder auf dem rtn-media-server zeigen: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), CDU-Landtagsabgeordneter Tobias Koch, CDU-Bundestagsabgeordneter Norbert Brackmann, die CDU-Landtagskandidaten Lukas Kilian und Christian Claussen sowie die CDU Ehrenmitglieder Renate Tangermann und Hubert Priemel und der Vorsitzende der CDU Ahrensburg Maik Neubacher, Kreispräsident Hans-Werner Harmuth



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