(rtn) Nach der Rekordzahl von 484 Einsätzen im vergangenen Jahr setzt sich das hohe Einsatzaufkommen für die FF Ahrensburg auch im neuen Jahr unvermindert fort. Am Dienstagmorgen ist die Wehr zu ihrem bereits fünften Einsatz in diesem Jahr ausgerückt.

Dieses Mal war es eine kilometerlange Ölspur die ein bisher unbekannter Verursacher von Ammersbek bis in die Ahrensburger Innenstadt gelegt hat. Mit Bindemitteln streuten die Feuerwehrleute die Verunreinigung großflächig ab. Die Polizei hatte deshalb die Stormarnstraße teilweise gesperrt und den Verkehr umgeleitet. Die originäre Zuständigkeit zur Beseitigung von Ölspuren auf öffentlichen Straßen liegt eigentlich bei dem jeweiligen Straßenbaulastträger (Bund, Land, Kreis oder Kommune). Lediglich in dringenden Fällen leisten die Feuerwehren Amtshilfe in erster Linie um Unfälle zu vermeiden und aus Gründen des Umweltschutzes.

Wegen der hohen Einsatzzahlen erhalten die Feuerwehrleute der FF Ahrensburg ab dem Jahr 2018 für jede Fahrt zu einer Alarmierung eine Aufwandsentschädigung von vier Euro. Doch das ist noch nicht alles. Atemschutzträger und -trägerinnen müssen fit sein, denn das Atmen unter der Maske gerade in Gefahrensituationen ist anstrengend. Daher wird ihnen ein regelmäßiger Besuch im Fitnessstudio geraten. Auch dieser wird zukünftig unterstützt mit einem monatlichen Zuschuss in Höhe von 22 Euro.



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