Bad Segeberg (rtn/ots) - Seit letzter Woche sind alle rund um die Uhr besetzten
Dienststellen der Polizeidirektion Bad Segeberg mit den lebensrettenden Defibrillatoren ausgerüstet. Die Polizeidirektion Bad Segeberg hat zudem ihre Beamtinnen und
Beamten durch den Hersteller ausbilden lassen.


Seit Jahresbeginn hat die Polizeidirektion Bad Segeberg insgesamt zwölf "Lebensretter" angeschafft und auf Polizeidienststellen sowohl im Kreis Segeberg als auch im Kreis Pinneberg verbaut. Entsprechend flächendeckend hofft die Polizei bei plötzlichen
Herzstillständen nicht nur das Leben der eigenen Mitarbeiter retten zu können.

Die Geräte sind im Bedarfsfall auch für die Öffentlichkeit verfügbar, so dass eine schnelle Hilfeleistung, wie sie bei derartigen Notfällen erforderlich ist, gewährleistet werden kann.

So kann jeder zum Lebensretter werden. Sobald jemand mit einer Herzstörung am Boden liegt, sinken mit jeder Minute die Überlebenschancen um zehn Prozent.

Eine Vorphase des Herzstillstandes ist das Herzkammerflimmern. Ein Defibrillator kann hier durch den Schock die normale Aktivität des Herzens wieder herstellen.

Im Kreis Segeberg sind neben Bad Segeberg die Dienststellen in Kaltenkirchen, Bad Bramstedt, Henstedt-Ulzburg und Norderstedt ausgerüstet. Im Kreis Pinneberg hat die Polizeidirektion neben den Revierstandorten in Pinneberg, Elmshorn, Wedel und Rellingen auch deren nachgeordnete Dienststellen in Quickborn, Uetersen und Schenefeld ausgestattet.



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