(rtn) Ausgefallene Ampeln und geschlossene Geschäfte: Ein Stromausfall hat am Mittwochnachmittag das öffentliche Leben in Lübeck und den Kreisen Ostholstein, Stormarn und der Kreis Herzogtum Lauenburg durcheinandergebracht.


Vor allem in Lübeck und den umliegenden Gemeinden kam es nach dem Stromausfall
zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Grund für den großflächigen Stromausfall war ein Kurzschluss zwischen zwei Stromsammelschienen im Umspannwerk in Stockelsdorf.

 

Der Einsatzstab der Feuerwehr Lübeck nahm gegen 12.40 Uhr seine Arbeit auf. Die Arbeiten des Stabes wurden durch Fachberater des Technischen Hilfswerkes (THW), der Bundeswehr, den Hilfsorganisationen sowie dem Stadtfeuerwehrverband der Hansestadt Lübeck unterstützt. Für die Sicherstellung der Kommunikation zwischen der Einsatzleitstelle der Feuerwehr Lübeck und der Integrierten Regionalleitstelle Süd (IRLS) in Bad Oldesloe hatte diese zwei Verbindungsbeamte in den Stab der Feuerwehr entsandt.

 

Feuerwehrleute aus Neumünster brachten sogar analoge Funkgeräte und entsprechende Antennen zum Kreishaus nach Bad Oldesloe.

Die jeweils zuständigen Leitstellen lösten Vollalarm für die Feuerwehren der Hansestadt Lübeck, den Kreis Stormarn, Herzogtum Lauenburg und Ostholstein für ca. 330 Feuerwehren aus. Außerdem wurden die Katastrophenschutz-Einheiten  wie. z. B .SEG Stormarn San, Betreunungsgruppen (ASB, MHD, DLRG, DRK) alarmiert und und haben ihre Wachen für mehrere Stunden besetzt.

 

Die Feuerwehren  wurden eingesetzt, um die zahlreichen technischen Hilfeleistungen, wie z.B. steckengebliebene Personenaufzüge, ausgelöste Brandmeldeanlagen und sonstige stromausfallbedingte Notrufe abzuarbeiten. Eine weitere Aufgabe bestand darin, die Gerätehäuser der Feuerwehren als Anlaufpunkt für Notrufe für die Bürger zur Verfügung zu stellen.

Da der Digitalfunk zur Alarmierung von Feuerwehr und Rettungsdienst  im Raum Lübeck teilweise ausgefallen war, baute die Technische Einsatzleitung der Feuerwehr Stormarn (TEL)  im Hof des Kreishauses Bad Oldesloe eine Alarmierungsstrecke auf. Dort ist auch die Integrierte Regionalleitstelle Süd (IRLS) ansässig. Sie ist zuständig für die Kreise Herzogtum Lauenburg, Ostholstein und Stormarn.

 

Landrat Dr. Henning Görtz sagte am Nachmittag: "Im Kreis Stormarn ist bisher noch kein Stromausfall zu verzeichnen. Wir haben aber trotzdem die Vorkehrungsmaßnahmen für einen eventuellen Ausfall getroffen. Alle Freiwilligen Feuerwehren in Stormarn müssen ab sofort die Gerätehäuser besetzen und erhalten ihre Einsätze über analoges Telefon oder Handynetz", sagte der Landrat in einer Zwischenbilanz.

Gegen 16.00 Uhr war die Stromversorgung weitestgehend wieder hergestellt. Während des Stromausfalls war die Erreichbarkeit von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst über die Notrufnummern 110 und 112 gewährleistet. Die Polizei befand sich während dieser Einsatzlage im engen Kontakt und ständigen Austausch mit der Feuerwehr, dem
Rettungsdienst, der Hansestadt Lübeck, dem Kreis Ostholstein und dem Energieversorger.

Nachdem sich die Lage nach dem Stromausfall bis auf wenige Ausnahmen am Mittwochabend normalisiert hatte, fuhr die IRLS Süd ihre personelle Verstärkung bis zur Nacht herunter. Der Notruf 112 ist ohne Einschränkung erreichbar.







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