(rtn) Ein Metallfass mit "Radioaktiv" und "Explosiv"-Warnzeichen hat am Ahrensfelder Weg neben der Müllverbrennung Stapelfeld einen größeren Einsatz für die Feuerwehr, Rettungsdienst, den Löschzug Gefahrgut (LZG), den Kampfmittelräumdienst Kiel und die Polizei ausgelöst.


Das Fünfzig-Liter- Fass stand  auf einem Parkstreifen zwischen Alter Landstraße und dem Meiendorfer Amtsweg und war in einem blauen Plastiksack verpackt und mit drei Gefahrgut-Warnhinweisen versehen:  Zwei Mal Radioaktiv, ein Mal Explosiv.

Wegen der zunächst unklaren Lage sperrte die Polizei die Zufahrt zur MVA und das Umfeld des Fasses komplett ab. Spezialisten des Löschzuges Gefahrgut (LZG) legten ihre Schutzkleidung an, Feuerwehrleute bauten sicherheitshalber parallel eine Wasserversorgung auf. Unter Atemschutz nahm der LZG erste Messungen nach Radioaktivität, oder anderer Gefahrstoffe mit mehreren Messgeräten vor. Eine zweiter Atemschutztrupp stand zur Absicherung bereit.

 

Sicherheitshalber forderte die Einsatzleitung den Kampfmittelräumdienst aus Kiel zur Einsatzstelle nach. Dieser untersuchte das Fass und stellte als Inhalt eine ölige Flüssigkeit fest. Messungen des LZG ergaben keine Hinweise auf Radioaktivität. Etwas später gab auch der Kampfmittelräumdienst Entwarnung.

Beim Öffnen des Fasses wurde festgestellt, dass dieses mit einer öligen Flüssigkeit gefüllt war. Ein vorläufiger Schnelltest erhärtete die Annahme, dass es sich tatsächlich um eine Art Altöl handelte

 

 

Das Fass samt daneben abgelegter Müll und verschmutztem Erdreich wurden von den Feuerwehrleuten in ein Überfass gelegt und von einer Spezialfirma entsorgt. Nach etwa dreieinhalb Stunden Einsatzdauer rückten die eingesetzten Rettungskräfte wieder ab. Der Verursacher ist derzeit noch nicht bekannt.

 

Die Hintergründe zu dem abgestellten Fass sind noch völlig unklar.Die Polizei hat zunächst ein Strafverfahren wegen des unerlaubten Umgangs mit gefährlichen Abfällen eingeleitet. Die Ermittlungen werden durch den Umweltdienst des PABR Bad Oldesloe geführt.

Die Polizei sucht nun Zeugen. Wer kann Angaben zum Fass oder der Person machen, welche das Fass dort abgestellt hat? Wer hat, möglicherweise in der Nacht von Sonntag auf Montag, im Ahrensburger Weg oder Umgebung, verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet? Zeugenhinweise bitte an den Umweltdienst des PABR Bad Oldesloe unter der Telefonnummer 04531 / 501-0.

 

Im Einsatz waren: FF Stapelfeld, FF Glinde, Löschzug Gefahrgut Stormarn (LZG), Rettungsdienst, Kampfmittelräumdienst Kiel, Abfallbehörde des Kreises Stormarn und mehrere Streifenwagen-Besatzungen der Polizei



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