(rtn) Zu den gestrigen Vorfällen am Flensburger Bahnhof erklärt Ministerpräsident Daniel Günther: "Die Meldungen am gestrigen Abend haben mich tief erschüttert. Mein Mitgefühl und meine Genesungswünsche gelten den beiden Verletzten. Die zuständige Staatsanwaltschaft wird nun in Zusammenarbeit mit der Bezirkskriminalinspektion Flensburg die Geschehnisse aufarbeiten.


Ich bin erleichtert, dass durch das beherzte Eingreifen der Bremer Beamtin mutmaßlich Schlimmeres verhindert werden konnte. Ihr danke ich ganz besonders für ihren Mut. Ich hoffe, dass die Ärzte ihre Gesundheit voll wieder herstellen können und sie die Geschehnisse gut verarbeiten kann.

Die gestrigen Ereignisse zeigen einmal mehr, wie wichtig die Präsenz von Polizeibeamten in Uniform auch im Rahmen privater Fahrten im öffentlichen Raum ist. Das sorgt für mehr Sicherheit für uns alle."


Zu den gestrigen Ereignissen erklärt Innenminister Hans-Joachim Grote:
„Ich habe noch gestern Abend Bundesinnenminister Horst Seehofer und Bremens Innensenator Ulrich Mäurer über unseren Kenntnisstand informiert. Nun haben die Staatsanwaltschaft und die Bezirkskriminalinspektion Flensburg die Ermittlungen übernommen. Ihre Ergebnisse gilt es abzuwarten.


Heute geht es deshalb primär um das zivile Opfer und natürlich um die junge Beamtin aus Bremen. Sie hat in ihrer Freizeit hier bei uns in Schleswig-Holstein mutmaßlich Schlimmeres verhindert und wurde dabei selbst verletzt.


Bei Opfern solcher Erlebnisse müssen nicht nur die körperlichen Verletzungen behandelt werden. Es geht auch darum, dass sie die Geschehnisse insgesamt verarbeiten. Noch gestern Abend  konnte die Beamtin aus Bremen deshalb mit einem Seelsorger aus Schleswig-Holstein sprechen. In der Nacht haben sich Landespolizeidirektor Joachim Gutt und mein Abteilungsleiter Polizei Torsten Holleck in Flensburg mit dem Bremer Polizeivizepräsidenten Dirk Fasse getroffen, der sich im Auftrag des Innensenators vor Ort über den Gesundheitszustand der Bremer Kollegin informierte. Er hat mitgeteilt, dass es seiner Mitarbeiterin den Umständen entsprechend gutgeht. Sie hat sich lobend über die Betreuung der Polizei Schleswig-Holstein geäußert, mit der Bitte Dank auszurichten.

 

Staatssekretär Torsten Geerdts ist gerade in meinem Auftrag in Flensburg. Er hat sich bei der Polizeidirektion Flensburg informiert und den eingesetzten Beamten gedankt. Zur Stunde überbringt er den beiden Verletzten die Genesungswünsche der Landesregierung.
Die Beamtin aus Bremen war deshalb in Uniform mit  ihrer Ausrüstung im Zug, weil die Bahn zu den öffentlichen Verkehrsunternehmen gehört, die Polizeibeamtinnen und –beamten in Uniform – und dazu gehört die Schutzausrüstung – auch privat kostenfrei nutzen dürfen. Schon durch diese sichtbare Präsenz sorgen sie für  Sicherheit.

 

Nötigenfalls können und dürfen sie, wie in diesem Fall, eingreifen. Wir alle können froh sein, dass gestern im Zug in Flensburg eine Beamtin davon Gebrauch gemacht hat."



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