(rtn) Bei einem schweren Unfall wurde am Mittwoch auf der A1 bei Barsbüttel (Stormarn) der Fahrer eines Transporters der Sprinterklasse in seinem total zertrümmerten Fahrzeugwrack eingeklemmt.

 

Der 60 Jahre alte Mann war mit seinem Opel Movano auf der mittleren von drei Fahrspuren Richtung Hamburg unterwegs. Er hatte offenbar einen Stau übersehen, der sich vor dem Autobahnkreuz Hamburg-Ost gebildet hat. Mit voller Wucht war er deshalb in einen Lastwagen am Stauende gekracht. Der Transporter wurde dabei etwa eineinhalb Meter eingedrückt.

der Transporter wurde dabei etwa eineinhalb Meter eingedrückt. – Quelle: https://www.shz.de/20053082 ©2018der Transporter wurde dabei etwa eineinhalb Meter eingedrückt. – Quelle: https://www.shz.de/20053082 ©2018

 

"Durch die Wucht des Aufpralls war der Transporterfahrer dermaßen schwer in den Trümmern eingeklemmt,  dass wir ihn auf Anforderung des Notarztes mit einer Kettenrettung ganz schnell aus dem Auto herausholen mussten", sagte Frank Becker, Einsatzleiter der Feuerwehr.

 

Im Verlauf dieser Arbeiten hielten Feuerwehrleute an der Unfallstelle Decken hoch, um den  Gaffern und Handyfilmern auf der Gegenfahrbahn die Sicht zu nehmen. Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst und Notarzt wurde der lebensgefährliche verletzte Fahrer des Transporter in die Unfallklinik nach Hamburg Boberg gebracht. Der 41-jährige Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt und konnte nach der Unfallaufnahme durch die Polizei seine Fahrt fortsetzen.


Während der aufwändigen Rettungs- und Bergungsarbeiten war die A1 in Richtung Hamburg voll gesperrt. In der Folge staute sich der Verkehr weit hinter die Anschlussstelle Ahrensburg zurück.

Im Einsatz waren: FF Barsbüttel, FF Stemwarde, FF Stapelfeld, Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen und Notarzt, Rettungshubschrauber Christoph Hansa und die Autobahnpolizei Bad Oldesloe

Hintergrund: Kettenrettung
Die so genannte "Oslo-Methode" (Kettenrettung) wird von Feuerwehren in Skandinavien seit vielen Jahren erfolgreich zur Rettung von eingeklemmten Personen bei Verkehrsunfällen angewendet. Diese schnelle und einfach durchzuführende Rettungsmöglichkeit wird zunehmend auch in Deutschland eingesetzt, vor allem dann, wenn eingeklemmte Personen, die akut vital bedroht sind, schnellstmöglich im Rahmen einer so genannten Crash-Rettung befreit werden müssen.  Quelle: Buch "Die Kettenrettung bei Verkehrsunfällen" Kohlhammer



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