(rtn) Mehr als drei Millionen Menschen haben nach Angaben der Kieler-Woche-Organisatoren in diesem Jahr das größte Sommerfest im Norden Europas besucht - das sind ungefähr so viele Gäste wie im Vorjahr. Wenige Stunden vor dem Abschluss zogen Stadt, Sicherheitskräfte und Regattaleitung ein positives Fazit.


Wenn Bundespräsidenten Segeln lernen, Oberbürgermeister zu Slam-Poeten werden und die „Woderkant“ nur wenige Schritte entfernt vom Bayernzelt liegt – dann ist Kieler Woche. Die einzigartige Mischung aus Segelspektakel und Sommerfest erwies sich auch in diesem Jahr als Publikumsmagnet: Über drei Millionen Besucherinnen und Besucher feierten zehn Tage lang in Schilksee, an der Kiellinie, in der Innenstadt, an der Hörn und in den Stadtteilen.

In ihrem 136. Jahr präsentierte sich Kiels Festwoche an vielen Stellen runderneuert. Ob Videowalls, Fahrradparkplätze oder liebevolle Details auf dem Internationalen Markt – viele der frischen Konzepte stießen schon im Premierenjahr auf große Zustimmung der Gäste aus nah und fern. Neue Veranstaltungsflächen, Bühnen und Gastronomieangebote sorgten für Abwechslung und Überraschungsmomente.

„Die Mischung aus Tradition und Moderne ist gut angekommen. Und auch sonst hat sich unsere Stadt in den vergangenen Tagen wieder von ihrer Schokoladenseite gezeigt“, freut sich Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer.

Für ihn steht fest: „Die Kieler Woche ist ein Gesamtkunstwerk, das man schwer beschreiben kann. Man muss es erleben! Wenn von unten die Gischt spritzt und es auch von oben tröpfelt; wenn auf der Krusenkoppel zauberhafte Wunderwelten entstehen; wenn Menschen aus über 70 Nationen für ein fantastisches internationales Flair sorgen – dann herrscht in Kiel.Sailing.City der schönste Ausnahmezustand, den man sich überhaupt vorstellen kann.“

Erfreut zeigt sich Oberbürgermeister Kämpfer über den friedlichen Verlauf der Festwoche: „Unser Sicherheitskonzept, das wir in enger Kooperation mit Polizei und Feuerwehr erarbeitet haben, hat hervorragend funktioniert.“ Dass es dadurch auf den Straßen manchmal etwas länger dauere, ließe sich leider nicht verhindern – dies gelte insbesondere in Zeiten, in denen sich die Innenstadt im baulichen Umbruch befinde.

„Mein Eindruck ist: Die Menschen nehmen das Thema Sicherheit ernst und unseren Umgang damit wahr – aber sie feiern dennoch ebenso gelassen wie ausgelassen. Ich danke allen Einsatzkräften, die dazu beigetragen haben, die Kieler Woche zu einem sicheren Ort zu machen“, so Kämpfer.

Der besondere Dank des Oberbürgermeisters gilt zudem allen, die vor und hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf der Segel- und Festwoche gesorgt haben – darunter den Premiumpartnern Audi, REWE, Goslings und HSH Nordbank, der Marine, der Wasserschutzpolizei, den Teams vom Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel, dem Kieler-Woche-Büro und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die für die Kieler Woche im Einsatz waren.

Die Kieler Woche 2018 begann gleich mit einem Auftakt nach Maß: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gab nicht nur auf der Rathausbühne das offizielle Startsignal für das von ihm gelobte „wunderbare Fest“ – im Camp 24/7 und an Bord der „Thor Heyerdahl“ brachten Kinder und Jugendliche dem prominenten Gast zuvor die Welt des Segelns näher.

Zu den weiteren Höhepunkten des Kieler-Woche-Programms 2018 zählten unter anderem das 42. Internationale Städteforum zum Thema Digitalisierung, der 41. Internationale Markt auf dem Rathausplatz, die 12. Internationale Willer Balloon Sail auf dem Nordmarksportfeld, das Familienfest Open Park im Volkspark und das Classic-Open-Air-Konzert mit Heinz Rudolf Kunze auf der Rathausbühne.

Politische und wirtschaftliche Denker trafen bei der Verleihung des Weltwirtschaftlichen Preises am Sonntag, 17. Juni, zusammen. Am Sonntag, 24. Juni, wurde der Schauspieler Marko Gebbert mit dem Kulturpreis der Landeshauptstadt Kiel ausgezeichnet.

Für ausgelassene Stimmung sorgten die rund 400 Konzerte auf 20 Bühnen zwischen Schilksee und der Hörn. Zu den Headlinern gehörten in diesem Jahr Joy Denalane, Sasha und Felix Jaehn. Die „gewaltig leisen“ Konzertabende auf der Krusenkoppel wurden von mehr als 13.500 Musikfans besucht. Vor der Jungen Bühne im Ratsdienergarten feierten rund 30.000 Menschen.

International ging es beim großen Flottentreffen der Marine zu: Im Tirpitzhafen waren 37 Einheiten aus 15 Nationen zu Gast. Rund 15.000 Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich die Marineschiffe beim Open Ship genau anzusehen. 12 Kreuzfahrtschiffe bescherten der Kieler Woche bei ihren 14 Anläufen ebenfalls Gäste aus aller Welt.

Einen „zauberhaften Wundergarten“ konnten die jüngsten Kieler-Woche-Fans in diesem Jahr auf der Spiellinie erkunden. Rund 310.000 Nachwuchskünstlerinnen und Nachwuchskünstler malten, matschten und hämmerten auf der Krusenkoppel. Beim Kieler-Woche-Hoftheater im Hiroshimapark erlebten rund 10.500 kleine und große Gäste Figurentheater und Konzerte.

Bei den Segelwettbewerben freuten sich die Regatta-Organisatoren über einen Anstieg der Meldezahlen: Rund 1.950 Boote gingen vor Schilksee an den Start. Mehr als 4.000 Seglerinnen und Segler aus über 60 Nationen zeigten in den olympischen, paralympischen und internationalen Klassen ihr Können. Als Publikumsmagnet und maritimes Spektakel der Sonderklasse erwies sich auch in diesem Jahr die traditionelle Windjammerparade, die rund 100.000 Schaulustige anlockte.

Das Geschehen auf den Regattabahnen hautnah verfolgen – Kieler Woche.TV powered by Audi macht es möglich. Auch vier große Videowalls brachten das Segelgeschehen in die Stadt und luden gleichzeitig zur Interaktion in den Sozialen Medien ein. Insgesamt gab es acht Millionen Zugriffe auf Kieler-Woche-Inhalte über die Videowalls, auf Bühnen und in den Premiumpartner-Lounges sowie über die Webseiten der Kieler Woche und ihrer Partner.

Die Kieler Woche 2018 endet am Sonntag, 24. Juni, um 23 Uhr mit dem AIDA Abschlussfeuerwerk. Für die Organisatoren der Festwoche beginnt dann schon die Planung für das kommende Jahr – schließlich heißt es bereits in 363 Tagen „Leinen los für die Kieler Woche 2019“ (22. bis 30. Juni). Quelle: Presse Stadt Kiel



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