(rtn) Hohe Flammen schlugen in der Nacht aus dem Dachstuhl und den Fenstern einer Doppelhaushälfte in Reinbek in den Himmel empor. Vor den Flammen und der Hitze retteten sich zwei Bewohner auf den Balkon und riefen laut um Hilfe. Nachbarn reagierten schnell, holten eine Leiter und retteten die beiden Hausbewohner aus dem Feuer.

Gegen 0:45 Uhr war das Feuer durch die Nachbarn entdeckt worden. Eine Nachbarin hatte ein Knacken gehört. Dann  bemerkte sie Rauch in der Doppelhaushälfte, weckte ihren Mann und ihre Kinder und verständigte die Feuerwehr und Polizei.

 

Die beiden Hausbewohner (m 80 J., w 78 J.) flüchteten auf einen Balkon und riefen dort laut um Hilfe. Die Nachbarn reagierten geistesgewärtig, holten eine Leiter und brachten die beiden Hausbewohner in Sicherheit.  Nach einer Erstversorgung wurden die beiden Geretteten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.  Eine weitere Anwohnerin und eine Feuerwehrfrau wurden nach Kreislaufproblemen im Rettungswagen betreut.

 

Feuerwehrleute von vier freiwilligen Wehren kämpften unter Atemschutz im Innen- und Außenangriff gegen die hohen Flammen an. Auch zwei Drehleitern waren bei den Löscharbeiten eingesetzt. Zwei Bäume standen den Drehleitern zunächst im Weg und wurden deshalb gefällt. Auch größere Steine und ein Papierkorb wurden von den Feuerwehrleuten ausgebuddelt und weggeräumt. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera überprüft. Auf der Suche nach verbliebenen Brandnestern deckten Feuerwehrleute Teile des Dachstuhls ab.

 

Der Feuerwehreinsatz dauerte mehrere Sunden lang an. Die eine Haushälfte brannte vollständig aus, ist einsturzgefährdet und nicht mehr bewohnbar. Die benachbarte Haushälfte ist zurzeit auch nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden wird auf zirka

150 000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Noch am Brandort nahm die Polizei ihre Ermittlungen auf. 

Im Einsatz waren: FF Reinbek, FF Schönningstedt, FF Ohe, FF Wentorf, Kreisbrandmeister Gerd Riemann, der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) sowie die Polizei




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