(rtn) Bei dem Pharma-Unternehmen Aspen in Bad Oldesloe (Kreis Stormarn) ist am Freitag in einem Labor ein 25-Liter-Gebinde geplatzt. Eine noch nicht bekannte Menge Chemikalien lief in einen Restmittelmittelbehälter und löste durch eine Rauchentwicklung die Brandmeldeanlage aus. Das Gebäude an der Industriestraße wurde sofort evakuiert. Die Leitstelle IRLS Süd schickte ein Großaufgebot von Rettungskräften zum Einsatzort.



"In einem Restmittelmittelbehälter mit verschiedenen Chemikalien kam es zu einer chemischen Reaktion", sagte Thomas Grimm von der Werksfeuerwehr. Dabei sei eine kleine Rauchwolke aufgestiegen und habe  die Brandmeldeanlage ausgelöst. Daraufhin verließen alle Mitarbeiter das Gebäude und blieben deshalb unverletzt. "Drei Chemielaboranten aus dem betroffenen Laborbereich wurden sicherheitshalber vom Rettungsdienst und einem Notarzt untersucht", sagte Olaf Klaus, Gemeindewehrführer aus Bad Oldesloe. "Nach einer ersten Erkundung haben wir die Spezialisten vom  Löschzug Gefahrgut Stormarn alarmiert. In Schutzanzügen betraten die Einsatzkräfte des LZG den betroffenen Laborbereich. Dort banden die Gefahrgutspezialisten die unbekannten Chemikalien ab, und  sicherten diese in einem Spezialbehältnis. Eine Spezialfirma soll die ausgelaufene Substanz auf dem Werksgelände untersuchen und vernichten". Nach Angaben des Feuerwehreinsatzleiters blieben alle Mitarbeiter unverletzt.






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