(rtn) Stormini, die 1111. Stadt in Schleswig-Holstein hat in den Sommerferien wieder ihre Tore geöffnet. Noch bis zum 14. Juli sind 280 Jungen und Mädchen im Alter  zwischen neun und 13 Jahren in der Kinderstadt Stormini auf dem Gelände der Immanuel-Kant-Schule in Reinfeld zu Gast.


Im Vorfeld der Kinderstadt wurden insgesamt 33 Tonnen auf dem 100.000 Quadratmeter großen Gelände aufgebaut. Ohne die Mitarbeit der mehr als 2500 freiwilligen Helferinnen und Helfern wäre das nicht möglich gewesen.

Beim Aufbau der Zeltstadt wurde Stormini auch von der Freiwilligen Feuerwehr Reinfeld unterstützt. "Wir sind mit 30 Feuerwehrleuten hier", sagt Gemeindewehrführer Gerd-Heinrich Riemann. Seine Wehr bietet auch im Rahmen des Konzepts der Kinderstadt,  täglich verfügbare Arbeitsplätze bei der Feuerwehr an. Insgesamt acht Kinder hatten sich am Dienstag bei der "Agentur für Arbeit" in Stormini für die Ausbildung bei der FF Reinfeld entschieden. Sie wurden am Stadttor von einem Löschfahrzeug für die Fahrt zum Gerätehaus abgeholt. Auf der Wache lernten die Kinder in mehreren Phasen den Brandschutz kennen, durften Feuer mit Löschdecke und Feuerlöscher bekämpfen und bekamen von den Feuerwehrleute anschaulich gezeigt, was passiert, wenn man einen Fettbrand mit Wasser löscht.

 

Zum Abschluss der zweistündigen Ausbildung erhielten alle Mädchen und Jungen einen Schlüsselanhänger aus echtem Feuerwehrschlauch überreicht, dann ging es mit dem Löschfahrzeug wieder in die Kinderstadt zurück.

Ein wesentlicher Bestandteil des Kinderstadt-Konzeptes ist die Simulation des Kreislaufs von Arbeit, Geldverkehr und Konsum im Freizeitbereich. Die Kinder stellen sich dem stadtinternen Arbeitsmarkt zur Verfügung und üben in zwei täglichen Arbeitseinheiten einen selbst gewählten Job aus. Für diese Arbeit erhalten die Kinder ein Gehalt in der Kinderstadt-Währung „Stormark". Ihren Lohn können die Kinder im zweiten Teil des Tages für Freizeitaktivitäten, selbst gefertigte Produkte oder im Kindercafé etc. ausgeben.

Ein Stadtparlament mit Bürgermeister, oder Bürgermeisterin, das von den Kindern selbst gewählt wird, vertritt die Interessen der Kinder und soll Lösungen für Probleme und Fragestellungen finden, die im täglichen Zusammenleben für die Kinder ersichtlich werden.

In der Erwachsenenwelt existierende Einrichtungen (Jobcenter, Post, Sparkasse, Geschäfte, Marktplatz, etc.) werden in der Kinderstadt so realitätsnah wie möglich nachempfunden und stellen gleichzeitig Arbeitsplätze für die Kinder dar. Gleiches gilt für die Medienlandschaft (Radio, Fernsehen, Zeitung, Internet), die wie im wahren Leben für Informationsfluss und Unterhaltung in der Gesellschaft sorgt.

Veranstalter des Projektes ist der Kreisjugendring Stormarn e.V. 280 teilnehmende Kinder und mehr als 250 haupt- und ehrenamtliche Betreuerinnen gestalten einen Lernraum, in dem schwer greifbare Prozesse (z.B. Demokratie, Geldverkehr, Arbeitsmarkt, Marktwirtschaft) erlebbar werden. Die Kinder werden dabei in vielfacher Weise an den Abläufen des Stadtspiels beteiligt und sie erfahren, wie sie selbst durch ihre Ideen und Handlungen das Miteinander in der Kinderstadt gestalten können.

Finanzielle Unterstützung erfährt STORMINI durch den Kreis Stormarn, die Sparkassen-Stiftung Stormarn, die Bürger-Stiftung Stormarn, die Sparkasse Holstein, die jeweilige ausrichtende Kommune und weitere private Organisationen wie zum Beispiel den Lionsclub Stormarn.



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