(rtn) Landwirte in Schleswig-Holstein stellen sich auf starke Einbrüche bei der Getreide- und Rapsernte ein. Nach erster Schätzung wird eine Getreideernte von 1,9 Millionen Tonnen erwartet, wie das Statistikamt Nord am Donnerstag mitteilte.

 

Das wäre knapp ein Viertel weniger als 2017. Der Hektarertrag über alle Getreidearten wird im Landesmittel mit 67 Dezitonnen prognostiziert. Er läge damit 20 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt.

Die Anbaufläche für Getreide sank um drei Prozent oder 9000 Hektar. Mit etwa einer Million Tonnen wird der Winterweizen gut die Hälfte der gesamten Getreideernte ausmachen. Die Anbaufläche von Winterraps ging um 24.000 auf 73.000 Hektar zurück. Die voraussichtliche Erntemenge beträgt 238.000 Tonnen. Das wäre knapp ein Drittel weniger als 2017.

Die niedrigen Ernteerwartungen basieren auf einer für die Pflanzenentwicklung nicht förderli­chen Aneinanderreihung von Wetterbedingungen. Durch starke Niederschläge im Herbst konnte das Wintergetreide nicht im erwarteten Umfang und zu normalen Bestellbedingungen ausgebracht werden. Ein nasser Winter bis ins Frühjahr hinein ließ die Winterungen mit einer schlechten Bestandsdichte in die Vegetationsphase gehen. Das kühle Frühjahr und die an­schließenden hohen Temperaturen und Trockenheit ab Mai führten zu Schäden und lückigen Beständen. Auch das Sommergetreide leidet unter diesen Einflüssen. Quelle:  Statistikamt Nord



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