(rtn) Eine unbekannte überriechende Flüssigkeit hat am Sonnabend in Glinde einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Löschzug Gefahrgut Stormarn (LZG) ausgelöst.

Betroffen war der Eingangsbereich eines neungeschossigen Hochhauses  in der Söhnke Nissen Allee. Drei Hausbewohner klagten über Kopfschmerzen und Atemnot. Andere Bewohner hatten deshalb gegen 09.45  Uhr die Feuerwehr informiert, die kurze Zeit später am Einsatzort eintraf.


Zunächst wurde der betroffene Bereich von Feuerwehrleuten weiträumig abgesperrt. Hausbewohner wurden aufgefordert in ihren Wohnungen zu bleiben und Fenster und Türen geschlossen zu halten. Parallel kümmerte sich der Rettungsdienst um die drei Betroffenen und alarmierte weitere Rettungskräfte nach.

Spezialisten des Löschzuges Gefahrgut Stormarn und Feuerwehrleute nahmen unter Atemschutz Messungen vor. Dabei wurde eine Kontaminierung im Bereich der Fassade und Glasfront im Eingangsbereich und an den Briefkästen festgestellt. Bei einer Absuche wurde in einem Müllbehälter eine Flasche mit Sanitärreiniger gefunden und sichergestellt. Die Polizei sicherte Spuren. Nachdem der kontaminierte Bereich lokalisiert war, rückte ein Trupp unter Atemschutz vor und spülte den Eingangsbereich des Hochhauses gründlich mit Wasser ab. Zur Belüftung des Hauses wurde außerdem ein Druckbelüfter eingesetzt. Nach über zwei Stunden gab es Entwarnung und die eingesetzten Rettungskräfte rückten ab.



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