(rtn) Ein Kühllastwagen ist am Montag in Hamburg-Altona in den Eingang eines Bürogebäudes an der Max-Brauer-Allee in Höhe Ehrenbergstraße gekracht. Der eingeklemmte LKW-Fahrer musste im Wagen wiederbelebt werden, starb aber später im Krankenhaus.

Laut Feuerwehr war das Fahrzeug beim Befahren der Max Brauer Allee, in Richtung
Rotherbaum, im Kreuzungsbereich Ehrenbergstraße, aus bisher ungeklärter Ursache, nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in den Eingangsbereich eines fünfgeschossigen Bürogebäudes in geschlossener Bauweise gefahren. Hierbei hatten sich das stark beschädigte Fahrerhaus und Teile des Kühlkofferaufbaus für Lebensmitteltransporte in der Fassadenverkleidung des säulengestützten Eingangsportals verkeilt, nachdem der LKW vor einem Treppenpodest zum Stehen gekommen war.

 

Glücklicher Weise wurden hierbei keine weiteren Personen verletzt. Eine Evakuierung des
Gebäudes war nicht erforderlich, weil die Mitarbeiter in rückwärtige und geschützte Bereiche geführt werden konnten.

Der Fahrer wurde noch im Fahrzeug sofort durch Notfallsanitäter reanimiert und nach Sichtung durch den Notarzt in einer Schnellrettung mit Hilfe von hydraulischen Rettungsgeräten aus seinem Fahrzeug befreit. Im weiteren Verlauf wurde er unter laufender Reanimation, notarztbegleitet, mit einem Rettungswagen der Feuerwehr
Hamburg in eine nahegelegene Klinik befördert. Wo er bedauerlicher Weise, trotz maximaler Versorgung, wenig später verstarb.

 

Bevor die Einsatzkräfte den beschädigten LKW aus dem Eingangsbereich ziehen
konnten, prüften zunächst zwei Baustatiker des Amtes für Bau und Hochbau ob die Statik des Gebäudes beschädigt wurde. Hierzu mussten Teile der Fassadenverkleidung entfernt und Fahrzeugteile demontiert werden. Nach Abschluss der Überprüfungs- und Sicherungsmaßnahmen konnte das Fahrzeug später mithilfe der Seilwinde eines
Gerätewagens-Rüstmaterial aus dem Eingangsbereich hervorgezogen werden. Anschließend erfolgte die Übergabe des Fahrzeuges an eine Fachfirma für LKW-Bergung. Die Einsatzstelle wurde der Polizei zur Unfallursachenermittlung übergeben.

Zeitweise waren bis zu 54 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg mit einem Löschzug, zwei Löschfahrzeugen, ein Führungsdienst (B-Dienst), ein Umweltdienst, ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Gerätewagen-Rüst 2, ein Gerätewagen-Rüst 3, ein Gerätekraftwagen mit Lichtmast, der Feuerwehrkran, drei Wechselladefahrzeuge mit den Abrollbehältern Rüstmaterial, Löschschaum und Kranmaterial sowie der diensthabende Pressesprecher für dieses Ereignis im Einsatz.



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