Hamburg (pwü) Ein 22-Jähriger ist in der Nacht in Hamburg nach Bedrohung mit einer Schusswaffe von Beamten des Mobilen Einsatzkommandos überwältigt und vorläufig festgenommen worden.
Ohne erkennbaren Grund hatte der Mann einen 53-Jährigen mit einer Schusswaffe bedroht. Das Opfer flüchtete und alarmierte die Polizei.
Als die ersten Zivilfahnder des Polizeikommissariats 31 eintrafen, richtete der 22-Jährige die Waffe auf die Beamten, die sich daraufhin zurück zogen und das MEK zur Unterstützung anforderten.
Die Beamten des MEK konnten den 22-Jährigen, der militärische Tarnkleidung und Gesichtsbemalung trug, durch Einsatz eines Diensthundes überwältigen. Der 22-Jährige stürzte dabei in den Osterbekkanal und verlor die Schusswaffe.
Er wurde von Beamten der Wasserschutzpolizei in das Streifenboot gezogen.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der 22-Jährige war stark alkoholisiert