Aumühle (rtn) Eine grausige Entdeckung hat am Sonntagmittag ein Radfahrer im Sachsenwald gemacht. Im Unterholz des Fichtenwaldes etwa 300 Meter Luftlinie von der Fürstenbrücke und dem Spezialitätenrestaurant "Fürst Bismarckmühle" entfernt, entdeckte er im Gebüsch die Leiche einer Frau und rief die Polizei. Der von dort alarmierte Notarzt konnte nur noch deren Tod feststellen. Die Kriminalpolizei geht von einem Gewaltverbrechen aus, denn die Frau sei keines natürlichen Todes gestorben, heißt es in einer ersten Meldung der Polizei. Wer die Tote ist, sei noch unklar. Auch wurde über die genauen Todesumstände noch keine Angaben gemacht. Die Mordkommission nahm die Ermittlungen auf und sicherte mit ihren Spezialisten bis zum späten Abend die Spuren im Wald. Dann wurde das Opfer von einem Bestatter abgeholt und in die Gerichtsmedizin nach Lübeck transportiert.
Während der polizeilichen Ermittlungsarbeit waren Teile des Sachsenwaldes bis in den späten Abend für Spaziergänger und Radfahrer gesperrt. Der Sachsenwald ist als beliebtes Ausflugsziel weit über die Grenzen Norddeutschlands hinaus bekannt