Kiel (rtn) Fröhlich, festlich und friedlich geht die 119. Kieler Woche am Sonntag, mit dem traditionellen Abschlussfeuerwerk über der Förde zu Ende. "Wenn es die Kieler Woche noch nicht gäbe, müssten wir sie erfinden", fasste Kiels Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke ihre Eindrücke zusammen.

 

Sie nannte die zehntägige Mischung aus Segeln, Sommerfest und Scharfsinn „einfach großartig“. Und: "Wie die Besucherinnen und Besucher dem Wetter getrotzt haben, das ist ebenso einmalig wie die ganze Veranstaltung."

Seit 131 Jahren feiern die Menschen aus Kiel mit ihren Gästen die Kieler Woche. Die Entwicklung des ebenso kleinen wie elitären Segelwettstreits zu einer international beachteten Großveranstaltung suche weltweit ihresgleichen, ist sich Kiels Oberbürgermeisterin Gaschke sicher. „Jede Kieler Woche ist ein Stückchen anders als ihre Vorgängerin, ohne sich dabei von Grund auf neu zu erfinden“ – darin sieht die Verwaltungschefin der Landeshauptstadt eines der Erfolgsrezepte. 2013 trotzten etwa drei Millionen Besucherinnen und Besucher dem Wetter, das in der zweiten Hälfte so manche Herausforderung parat hielt.

Über 70 Nationen verwandelten die Kieler Woche auch 2013 in einen multikulturellen Treffpunkt, der keineswegs nur Köstlichkeiten für den Gaumen bereithielt. Die Verleihung des Weltwirtschaftlichen Preises, der 2014 seinen zehnten Geburtstag feiern wird, geriet erneut zu einer intellektuellen Sternstunde, die die Kieler Woche überstrahlt. Auch das Internationale Städteforum entwickelt sich immer stärker wieder zu einem Zugpferd für internationalen Besuch. Das Thema Inklusion von Menschen mit Behinderung ist offensichtlich auch in Kiels Partnerstädten und befreundeten Städten eines, das viele bewegt.

Bewegend fand Kiels Oberbürgermeisterin auch die städtischen Angebote zur Kieler Woche. Die Spiellinie bewies auch zum 40. Geburtstag ihre Ausnahmestellung. „Unser Schlaraffenland“ lockte etwa 350.000 Besucherinnen und Besuchern  auf die Krusenkoppel. Solche Zahlen schaffte das Hoftheater im Hiroshimapark nicht, erreichte mit der stimmungsvollen Mischung aus Figurentheater und anspruchsvoller Musik aber seine Kapazitätsgrenzen. „Zusammen mit dem Internationalen Markt, der Rathausbühne, dem Kieler-Woche-Musikzelt und unseren Kleinkunstangeboten machen wir sehr deutlich, dass Qualität ein wichtiger Gradmesser unseres Erfolges ist“, so Susanne Gaschke.

Aus ihrer neuen Perspektive als Oberbürgermeisterin erlebte Susanne Gaschke das Wirken der zahlreichen Partner und helfenden Hände, „ohne die es die Kieler Woche gar nicht gäbe“. Das beginnt bei den Premiumpartnern Audi, SAP, Veolia und HSH Nordbank, geht über die großen Bühnenbetreiber wie den NDR oder an der Hörn weiter zur Polizei, den Rettungskräften, der Marine und den freiwilligen Helferinnen und Helfern der Segelregatten vor Schilksee. Nicht zu vergessen.
diejenigen, die Kieler-Woche-Stimmung auch auf den Festen in den Stadtteilen erzeugen.

Dass es auch 2013 vergleichsweise friedlich geblieben ist, sei besonders der Polizei und den Rettungskräften zu danken, die gemeinsam mit der Stadt wieder ein Sicherheitskonzept erarbeitet und umgesetzt haben, das den Kieler-Woche-Besuch erneut zu einer entspannten Sache machte. Sorge bereitet der Oberbürgermeisterin aber die zum Schluss angestiegene Zahl alkoholisierter Jugendlicher. „Wir dürfen in unseren Anstrengungen, Vor- und Nachsorge zu leisten, keinesfalls nachlassen“, machte die OB klar.

„Das Segeln ist und bleibt das Herzstück der Kieler Woche“, sagte Susanne Gaschke, die die Atmosphäre in Schilksee beeindruckend fand. Und: „Beim Segeln dürften die diesjährigen Wetterbedingungen ja wohl auch am besten angekommen sein.“ 2014 würde die OB die Live-Übertragung der Medal Races vor Schilksee gerne auf der Leinwand auf der Rathausbühne zeigen: „Dieses faszinierende Ereignis gehört auch in die Stadt, um die Brücke zum Segeln zu schlagen.“

Bisherigen Medienanalysen zufolge wird Kieler Woche.TV in diesem Jahr fast 20 Millionen Menschen erreichen. „Dieser Zahl ist ebenso einmalig in der Welt wie der Standard der Übertragung, den wir dank unserer Premiumpartner Audi und SAP realisieren können“, so die Oberbürgermeisterin. Wie modern eine 131 Jahre alte Veranstaltung sein kann, beweist auch der Blick in die sozialen Netzwerke. Etwa 28.500 Menschen folgen bereits der Berichterstattung der Kieler Woche auf Facebook – die Zahl ist damit seit 2012 um über 80 Prozent gewachsen. Mehr als 60 Videos produzierten Studenten der Kieler Fachhochschule, die 69.000-mal über YouTube aufgerufen wurden. Das entspricht 91.000 Minuten Kieler Woche im bewegten Bild.

Doch es sind nicht nur die Zahlen, die Kiels Oberbürgermeisterin begeistern. Für sie ist die Kieler Woche „eine Frischzellenkur für Herz und Kopf. Da hat der Alltagstrott mal zehn Tage Pause.“ Erst recht, wenn es so faszinierende Begegnungen wie mit Paralympics-Siegerin und Schwimmerin Kirsten Bruhn gibt, die der feierlichen Eröffnung ein Glanzlicht gab.

„Die Kieler Woche bleibt trotz ihrer Größe ein Fest der ganzen Stadt mit fast familiärem Charakter. Es gibt hier an vielen Stellen ein Gefühl der Gemeinschaft, von dem ich mir noch mehr auch im Rest des Jahres für Kiel wünsche“, sagt Susanne Gaschke. „Die Kieler Woche zeigt, wie stark und leistungsfähig diese Stadt ist. Sie trägt maßgeblich zur Identität einer fröhlichen, weltoffenen und klugen Stadt bei. Daraus müssen wir noch mehr Selbstbewusstsein schöpfen.“ Quelle: Stadt Kiel



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