Schleswig-Holstein (pwü) Die Nachwirkungen von Sturmtief Daisy haben in der Nacht für zahlreiche Unfälle in Schleswig-Holstein geführt. Besonders heftig war es im Süden und im äußersten Norden des Landes.

Starke Schneefälle haben rund um Flensburg für chaotische Verhältnisse gesorgt. Mehrere Zentimeter Neuschnee und Schneeverwehungen durch den starken Nordostwind haben innerhalb kürzester Zeit die Straßen spiegelglatt gemacht. Auf der A7 zwischen Flensburg und Tarp war ein Kleintransporter ins Schleudern geraten, von der Fahrbahn abgekommen und auf die Seite gestürzt. Der Fahrer war im Wagen eingeschlossen wurde und leichtverletzt durch Feuerwehrleute befreit. Ein weiterer Unfall ereignete sich auf der B199 nahe Flensburg: Hier war eine Frau mit einem Kleinwagen bei Schneeglätte von der Fahrbahn in einen Graben gerutscht. Die Fahrerin blieb unverletzt, der Wagen wurde schwer beschädigt. Extreme Straßenglätte herrschte im Süden des Landes. Auf der A1 bei Stapelfeld verlor der Fahrer eines LKW auf der spiegelglatten Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug, so dass der Lastwagen nach rechts von der Autobahn geriet und in die Böschung rutschte, direkt an einem Pendlerparkplatz. Die Fahrerkabine verkeilte sich  im Gebüsch. Der Fahrer wurde verletzt und kam ins Krankenhaus, sagte Stefan Majohr von der Feuerwehr aus Stapelfeld.  Bei dem Unfall wurde der Tank des LKW aufgerissen, der Treibstoff geriet ins Erdreich. Um dessen Beseitigung des kümmert sich jetzt der Umweltdienst.



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