Ein Großfeuer hat in der Nacht zum Freitag in Dahme die historische Försterei an der Cismarer Strasse komplett in Schutt und Asche gelegt. Die Anwohner in der Region sind verunsichert, denn es ist bereits der dritte Großbrand, der innerhalb von zwei Monaten drei Gebäude in der Gegend vernichtet hat. Besonders merkwürdig, dass es immer Donnerstags brennt, wundert sich nicht nur Dahmes Bürgermeister Heinrich Plön, der noch in der Nacht zur Brandstelle gefahren war. "Das Feuer hat unser historisches Försterhaus zerstört. Wir sind sehr traurig darüber, denn das Haus war ein Wahrzeichen unserer Gemeinde", sagte er uns im Interview. Aus Dahme berichtet Peter Wüst
Mit gewaltiger Wucht ist in der Nacht ein heftiger Sturm gegen die Nordseeküste gerauscht. Die kräftigen Böen trieben die See vor sich her und peitschen die Wellen in einem Naturschauspiel der besonderen Art über die Kaimauer, wie zum Beispiel am Fähranleger in Dagebüll. Böen von teilweise über einhundert Kilometern pro Stunde fegten dort in Richtung Land und haben in der Nacht für ein Naturschauspiel der besonderen Art gesorgt. Meterhoe Wellen und tosende Gischt überfluteten den Anleger der Insel- und Halligfähren. Von dort legen die Schiffe unter anderem auf die Inseln Föhr und Amrum ab. Peter Wüst berichtet - Kamera: Sebastian Iwersen
Nach zweistündiger, kontroverser Debatte hat die Nord-Ampel das Glücksspielgesetz der schwarz-gelben Vorgängerkoalition endgültig gekippt und den Beitritt zum Staatsvertrag der 15 anderen Länder beschlossen. "Die politische Geisterfahrt Schleswig-Holsteins geht damit zu Ende", erklärte SPD-Fraktionschef Ralf Stegner mit Blick auf CDU und FDP, die mit heftigem Protest reagierten. Stegner gehe vor "wie ein blinder Bulldozer-Fahrer" und ignoriere alle rechtlichen Bedenken, entgegnete der CDU-Abgeordnete Hans-Jörn Arp. Aus dem Kieler Landeshaus berichtet Peter Wüst
Mit Hochdruck fahren die Reetbauern auf der Ostseeinsel Fehmarn derzeit die Reethalme in die Scheunen. Mit ihren speziellen Amphibienfahrzeugen wird das Reet gemäht, messerscharf schneiden die Maschinen die Halme ab. Trockene Kälte und kein Hochwasser, das sind die besten Bedingungen für eine reibungslose Ernte, sagen die Reetbauern im Land. Das Schilfrohr aus dem Norden ist beliebt, rund 300 000 große Reetbündel ernten die Bauern pro Jahr. Das Schilf hat durch seinen einzigartigen Aufbau gute Dämmeigenschaften, bietet Schallschutz und ist besonders stabil. Reet erfährt zurzeit auf dem Bausektor eine Renaissance. Seine hohe Lebensdauer von mehr als 45 Jahren und seine besonders im naturnahen Bau erwünschten Eigenschaften machen es zu einem sehr gefragten Baustoff. Archiv aus unserer beliebten Serie: Nordlichter, Nordgesichter, Peter Wüst berichtet
Schneeverwehungen haben in der Nacht auf der A7 in Schleswig-Holstein für Verkehrsbehinderungen und zahlreiche Unfälle gesorgt. Nachdem sich durch leichte Schneefälle in den vergangenen Tagen größere Mengen lockerer Neuschnee auf den Feldern angesammelt hat, türmte der starke Ostwind am Sonntagabend den Schnee zu Verwehungen auf. Bis zu 50 Zentimeter hoch türmte er sich auf dem Standstreifen der A 7– und ist auch auf die Fahrbahn geweht. Damit wurde die ansonsten schneefreie Autobahn stellenweise zur Rutschbahn. Zwischen den Anschlussstellen Tarp und Flensburg in Fahrtrichtung Norden verlor ein Autofahrer nach dem Durchfahren einer Schneewehe die Kontrolle über seinen Wagen, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich, bevor das Auto wieder auf den Rädern auf einem Feld neben der Autobahn stehen blieb. Peter Wüst - Kamera Sebastian Iwersen
Nach einer stundenlangen Zitterpartie hat Rot-Grün bei der Niedersachsen-Wahl eine hauchdünne Mehrheit geholt. Die Wahlberichterstattung aus Niedersachsen haben auch im Kieler Landeshaus Politker alller Parteien verfolgt. Gegen 20 Uhr, als alles noch offen war, haben wir Katja Rathje - Hoffmann, Ralf Stegner und Ingbert Liebing nach ihren Eindrücken gefragt. Aus Kiel berichtet Peter Wüst
Bei einem tragisches Unglück starb am Freitagmorgen der Fahrer eines Kleinstransporters auf der Landstrasse 299 zwischen den beiden Ortschaften Jübek und Silberstedt. Ein weiterer Insasse des Transporters wurde verletzt. Nach ersten Erkenntnissen war ein Tanklastzug auf der Landstraße unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache löste sich dann während der Fahrt ein Saugstutzen vom Tankauflieger. Der Saugarm schwenkte auf die Gegenfahrbahn und schlug dort in einen entgegenkommenden Kleintransporter ein, sagte Ulf Clasen von der Polizei aus Silberstedt. Peter Wüst berichtet - Kamera Sebastian Iwersen
Schnee und Eisglätte haben am Donnerstagabend zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B 199 bei Schafflund (Kreis Schleswig-Flensburg) geführt. Zwei 19-jährige Frauen waren auf der eisglatten Fahrbahn mit ihrem Kleinwagen ins Schleudern geraten und sind dabei nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. In der Böschung war das Auto mit der Fahrerseite gegen einen Baum geprallt und hatte sich anschliessend mehrfach überschlagen. Die beiden jungen Frauen wurden schwer verletzt, die Fahrerin war in dem Unfallwrack eingeklemmt. Feuerwehrleute holten sie durch das Heraustrennen der Frontscheibe heraus. Die beiden 19-Jährigen wurden noch am Unfallort von einem Notarzt versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Peter Wüst berichet - Kamera Sebastian Iwersen
Zehn Menschen starben, 38 Überlebende verloren Angehörige und Freunde und trugen teilweise schwere Verletzungen davon. Bis heute haben sie unter den physischen und psychischen Folgen dieser furchtbaren Ereignisse zu leiden. Die Bilder gingen damals um die Welt! Der Verdacht, es könnte sich um einen rassistischen Anschlag handeln, konnte von der Justiz nicht bestätigt werden. Am 18. Januar ist Jahrestag der Lübecker Brandkatastrophe, die weltweit bis heute für einen Aufschrei gesorgt hat. aus Lübeck berichtet Peter Wüst
Ein Sattelzug hat am Dienstag auf der A1 zwischen Barsbüttel und Stapelfeld im Kreis Stormarn die Mittelleitplanke durchbrochen und ist auf der Gegenfahrbahn mit einem Tanklaster zusammengestoßen. Glück im Unglück hatte dabei Michael Volkmar, er wurde fast vom Container erwischt. Der Sattelzug war vermutlich auf glatter Fahrbahn ins Schleudern geraten,wie durch ein Wunder blieb Adrian Schulendeich am Steuer seines LKW unverletzt. Sie Leitstelle der Feuerwehr hatte eine Großeinsatz ausgelöst und mehrere freiwillige Feuerwehren an den Unfallort geschickt, sagte Marcus Claus, Einsatzleiter am Unfallort. Während der umfangreichen Bergungsarbeiten war die Autobahn zwischen Stapelfeld und Barsbüttel in Fahrtrichtung Hamburg für mehrere Stunden lang voll gesperrt. Erst nachdem die Leitplankentrümmer von der Autobahnmeisterei beseitigt waren, konnte der Verkehr einspurig am Unfallort vorbei. Es kam zu langen Staus. Aus Barsbüttel beerichtet Peter Wüst
Blitzeis: LKW wird von eigenem Anhänger in Böschung gedrückt. Bei gefährlichem Blitzeis landete am späten Montagabend auf der A1 ein LKW in der Böschung neben der Fahrbahn. Der Anhänger hatte sich Höhe Lasbek gedreht und dabei das Gespann entgegengesetzt zur Fahrtrichtung in die Böschung gedrückt. Die Autobahn wurde nach dem Unfall kurzfristig gesperrt. Feuerwehrleute holten den LKW-Fahrer aus dem Führerhaus. Zur schwierigen Bergung des verunglückten LKW wurden Spezialisten aus Ahrensburg zum Unfallort geschickt. Doch bevor sie anfangen konnten mußten mehre Tonnen Futtermittel aus dem LKW heraus. Nun waren die Feuerwehrleute aus Bargteheide und Hammoor gefragt. In einer Menschenkette holten sie unzählige Säcke aus dem verunglückten LKW, jeder einzelne war 25 Kilo schwer. Eine schweißtreibende Arbeit trotz Minustemperaturen am Unfallort. Peter Wüst berichtet