Appell zum Beginn der Sportbootsaison

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    Kiel (rtn/ots) Die Wasserschutzpolizei (WSP) appelliert an die Sportbootfahrer, sich angesichts der Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie
    verantwortungsbewusst zu verhalten.

    Dazu gehöre auch, die Abstands- und Hygieneregeln weiterhin konsequent einzuhalten, damit die Infektionszahlen nicht wieder steigen. Hier trägt jeder Einzelne große Verantwortung und trägt mit seinem Verhalten an Bord, in den Häfen und auf allen übrigen Gewässern dazu bei, die ersehnte Freizügigkeit zu bewahren.

    Daneben ist es der Wasserschutzpolizei erneut ein wichtiges Anliegen, auf die
    geltenden Promille-Vorschriften hinzuweisen. Grundsätzlich gilt für jeden
    Schiffsführer auf See- und Binnenschifffahrtstraßen sowie im deutschen
    Küstenmeer die 0,5 Promille-Grenze. Das heißt, ab 0,5 Promille Alkohol im Blut
    ist das Führen eines Wasserfahrzeuges verboten! Das Verbot betrifft das Führen
    von See- und Binnenschiffen, Sportbooten aller Art sowie Wassermotorrädern,
    Kite- und Segelsurfern.

    Für Besatzungsmitglieder auf Sportbooten, die aktiv im Dienst (u. a. Festmachen,
    Rudergänger, Ausguck, Segel bedienen) eingesetzt sind, gilt die 0,5
    Promille-Grenze ebenso. Insbesondere an den bevorstehenden Feiertagen wird die
    Wasserschutzpolizei hier ein besonderes Augenmerk auf den Sportboot- und übrigen
    Schiffsverkehr richten.

    Von großer Bedeutung ist es aus Sicht der WSP zudem, für eine gute Seemannschaft
    zu werben. Neben vielen anderen Verhaltensregeln auf dem Wasser ist hier das
    Anlegen von Rettungswesten für alle an Bord befindlichen Personen hervorzuheben.
    Seien Sie Vorbild und tragen mit Ihrem Verhalten dazu bei, dass die Sicherheit
    auf dem Wasser für alle an Bord an erster Stelle steht und Sie auf diese Weise
    nach Ende des Törns stets sicher in Ihren Heimathafen einlaufen.

    Archivbilder Kieler Woche Schilksee auf dem rtn-media-server

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