Aufräumarbeiten im Ahrtal laufen auf Hochtouren

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    (rtn) Derzeitiger Einsatzschwerpunkt im Flutgebiet sind die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Trinkwasser, die Wiederherstellung der Infrastruktur mit Verkehrswegen, Strom und Wasser und die Aufrechterhaltung der Gesundheit. In Bad Neuenahr-Ahrweiler sind neben den Freiwilligen Feuerwehren aus Stormarn und den Kreis Herzogtum Lauenburg auch ehrenamtliche Helfer und schwerem Gerät und Großfahrzeugen verschiedener THW-Ortsgruppen aus Schleswig-Holstein im Bereich der humanitären Hilfe im Einsatz. Um die reibungslosen Aufräumarbeiten nach der Flutkatastrophe zu gewährleisten hat der Krisenstab in Rheinland-Pfalz die Verkehrsbeschränkungen in Teilen des Ahrtals verlängert. Bis Freitag dürfen nur Anwohner, Einsatzkräfte sowie Beschäftigte der Verwaltungsbehörden und der Müllabfuhr in die Sperrzone fahren. Als Einsatzkräfte gelten auch Mitarbeiter von Unternehmen, die die Versorgung mit Wasser, Strom, Lebensmitteln und Medizin sicherstellen.

    Es gilt, Medikamente, Erste Hilfe und ärztliche Versorgung sicherzustellen. Dies geschieht durch Rettungskräfte und zahlreiche wiedereröffnete Arztpraxen. Die Psychosoziale Unterstützung aufgrund von Belastungsreaktionen bleibt weiterhin ein wichtiger Baustein in den betroffenen Gebieten. Die Information der Bevölkerung erfolgt durch den Betrieb von Servicepunkten und damit Anlaufstellen in den Ortsgemeinden, dort ist auch kostenfreies WLAN verfügbar. Daneben gibt es Lautsprecherdurchsagen mit wichtigen Informationen wie Hygienehinweisen, der Aufforderung zum Abkochen von Trinkwasser und Unterbringungsmöglichkeiten.

    Insgesamt 30 solcher Servicepunkte konnten bislang eingerichtet werden. Zudem gibt es Flugblätter mit Informationen zu Hilfsangeboten sowie Anträge zur Soforthilfe für Geschädigte auch in Papierform. Quelle: Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) – Presse-und Öffentlichkeitsarbeit

    Kreis Stormarn: Spendenkonto Fluthilfe
    Die #Flutkatastrophe vom Juli 2021 hat in weiten Teilen Rheinland-Pfalz‘ und Nordrhein-Westfalens zu verheerenden Schäden geführt und übersteigt alles bisher Gesehene bei Weitem. Immer noch steigt die Zahl der Toten und Verletzten, und das Ausmaß der Zerstörungen ist noch lange nicht abzusehen.

    Um den Menschen vor Ort zu helfen, haben sich der Kreis #Stormarn, der Kreis Ostholstein und die Sparkasse Holstein zusammengetan und unterstützen eine Spendenaktion des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein (SGVSH).
    Ab sofort können Sie spenden mit dem Verwendungszweck „Fluthilfe Stormarn und Ostholstein“.
    #Spendenkonto IBAN DE27 2135 2240 9004 2920 00, Kontoinhaber Sparkasse Holstein.

    Die gesammelten Beträge gehen der Spendenaktion unter www.wirwunder.de/fluthilfe zu.
    Hier können Sie auch direkt spenden oder sich weiter über die Verwendung der Spenden informieren. Die eingehenden Mittel werden Betroffenen vor Ort ohne Abzüge ausgezahlt.
    Aufgrund der Sondersituation reicht zum Nachweis der Zahlungsbeleg aus.
    Die Sparkasse Holstein selbst spendet 10.000 Euro für die Menschen in den betroffenen Regionen, um einen Beitrag zu leisten, der den Menschen in den Katastrophengebieten, die zum Teil alles verloren haben, zugutekommt, erklärt Thomas Piehl (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein).

    „Jede helfende Hand und jede finanzielle Summe hilft jetzt, den Menschen in den betroffenen Gebieten wieder Zuversicht zu geben. Dieses Signal wollen wir auch aus Holstein senden.“ Dr. Henning Görtz (Landrat des Kreises Stormarn)
    Foto: Ahr in Altenahr/wikipedia

     

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