B404: Auto frontal in LKW geprallt

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    (rtn) Nach einem schweren Unfall war am Freitagmorgen auf der B 404 ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und der Polizei im Einsatz. Auf der Strecke zwischen Todendorf und Lütjensee (Stormarn) war ein Toyota frontal in den LKW einer Kanalreinigungungsfirma geprallt.

     

    Dabei wurden die beiden Insassen des Toyota in dem total zertrümmerten Fahrzeugwrack eingeklemmt und von Feuerwehrleuten mit schwerem Gerät befreit. Der 60-jährige Lkw-Fahrer aus Mölln blieb unverletzt.

    Nach ersten Erkenntnissen waren ein Mann (21) und eine Frau (20) aus der Ukraine mit einem in Dänemark zugelassenen Toyota Corolla auf der B404  aus Trittau kommend in Richtung Bargteheide unterwegs. In Höhe der Anschlussstelle Todendorf/Sprenge geriet der Pkw aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal in einenentgegenkommenden Lkw einer Kanalreinigungsfirma. Durch die Wucht des Zusammenpralls schleuderte der Toyota auf die linke Fahrbahnseite zurück und blieb dort völlig demoliert in der Böschung stehen. Die beiden Insassen aus dem Toyota wurden in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Auch Ersthelfer konnten sie nicht aus den Fahrzeugtrümmern befreien.

    Aufgrund der ersten Meldungen von der Unfallstelle hatte die Rettungsleitstelle IRLS Süd neben den Freiwilligen Feuerwehren FF Lütjensee und FF Trittau, mehrere Rettungswagen, drei Notärzte sowie den Rettungshubschrauber Christoph 29 aus Hamburg zum Unfallort geschickt.

     

    Mit schwerem hydraulischen Rettungsgerät holten die eingesetzten Feuerwehrleute der beiden Feuerwehren die beiden lebensgefährlich Verletzten aus den Fahrzeugtrümmern heraus. Beide Verletzten wurden während der laufenden Rettungsaktion von den Notfallsanitätern und den Notärzten versorgt. Nach ihrer Rettung wurde der Mann mit dem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik geflogen, die Frau wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert.

     

    Zur Klärung des genauen Unfallhergangs zog die Polizei einen Sachverständigungen zu ihren Ermittlungen hinzu. Während der umfangreichen Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der Unfallaufnahme durch die Polizei blieb die B 404 für längere Zeit voll gesperrt. Dadurch kam es zu Behinderungen und einem längeren Stau.