Corona-Schutzimpfung: Erste Impfungen am UKSH

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    (rtn/pm) Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) hat an seinen Standorten in Kiel und Lübeck mit den Impfungen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begonnen.

    Um 8.30 Uhr konnte das UKSH die ersten tiefgefrorenen Chargen des Impfstoffes der Firma BioNTech/Pfizer in Kiel in Empfang nehmen. In der UKSH-eigenen Krankenhausapotheke wurde der Impfstoff von einem Team um Dr. Swantje Eisend, Leiterin Krankenhausapotheke Kiel, aufbereitet. Ab 13 Uhr konnte an beiden Standorten mit der Verabreichung des Impfstoffs begonnen werden. 

Die erste Impfdosis am Campus Kiel erhielt Birgit Michaelsen, Pflegerische Teamleitung in der Interdisziplinären Notaufnahme.

    „Das ist ein gutes Gefühl. Ich freue mich sehr, durch diese Impfung persönlich zur Überwindung der Pandemie beitragen zu können“, sagte die Gesundheits- und Krankenpflegerin, die zum Jahreswechsel ihr 25-jähriges Dienstjubiläum am UKSH feiert.

    Zu den ersten geimpften Mitarbeiterinnen am Campus Lübeck zählt Prof. Dr. Maria Deja, Leiterin der Sektion Interdisziplinäre Operative Intensivmedizin. „Jeder, der sich impfen lässt, schützt nicht nur sich selbst, sondern übernimmt Verantwortung für uns alle“, sagt Prof. Deja.

    Gemeinsam mit ihrem Team hat die Intensivmedizinerin seit Beginn der Pandemie auf den Intensivstationen in Lübeck zahlreiche schwer erkrankte Covid-19-Patientinnen und Patienten versorgt, darunter sechs Patientinnen und Patienten aus Frankreich, die das UKSH im Frühjahr aus dem Elsass übernommen hatte.

 „Wir sind dankbar, dass das Land Schleswig-Holstein unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nun kontinuierlich Impfstoff zur Verfügung stellt, und sind optimistisch, die Pandemie mit dem Impfstoff auf Sicht in den Griff zu bekommen.

    Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen hoch sensiblen Bereichen des UKSH ist der Start der Corona-Schutzimpfung ein gutes Zeichen für die Sicherheit in der Patientenversorgung.“, sagt Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH. „Viele Tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UKSH arbeiten seit der ersten Stunde an vorderster Front unter hohem persönlichem Einsatz und leisten Herausragendes.

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Aus den am höchsten priorisierten Bereichen Notaufnahme, Intensivstationen und Covid-19-Stationen konnten heute insgesamt rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an beiden Standorten geimpft werden. In den kommenden Wochen und Monaten erhalten alle rund 14.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach und nach die Möglichkeit, sich impfen zu lassen.

    Die interne Verteilung des Impfstoffs und die Durchführung der Impfungen organisiert das UKSH aus eigenen Mitteln und mit Unterstützung vieler freiwilliger interner Helferinnen und Helfer.

„Die Organisation eines solchen Impfzentrums für mehrere Tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfordert einen perfekt abgestimmten Einsatz und ein Team, welches über die Maße engagiert ist“, sagt Prof. Dr. Siegfried Görg, Leiter des Instituts für Transfusionsmedizin, das am UKSH gemeinsam mit dem Betriebsärztlichen Dienst unter der Leitung von Dr. Barbara Horres-Sieben für die Organisation der internen Impfungen verantwortlich ist.

    Das Technische Hilfswerk lieferte am frühen Morgen die ersten Chargen des Impfstoffes an die Klinikapotheke des UKSH.

    Die erste Impfdosis am Campus Kiel erhielt Birgit Michaelsen, Pflegerische Teamleitung in der Interdisziplinären Notaufnahme. Anna Naurath, Mitarbeiterin der Stabsstelle Betriebsärztlicher Dienst, verabreichte die Impfung.

    Zu den ersten geimpften Mitarbeiterinnen am Campus Lübeck zählt Prof. Dr. Maria Deja, Leiterin der Sektion Interdisziplinäre Operative Intensivmedizin.

    Quelle und Fotos: Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

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