Demonstrationen und Sternfahrten mit Treckern

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    Kiel (rtn/ ots)  Für den 17.01.2020 wurden im Rahmen der bundesweiten Aktion unter dem Motto “Land schafft Verbindung – Wir rufen zu Tisch” erneut Demonstrationen in Schleswig-Holstein angekündigt. Dazu gehören Sternfahrten und Kundgebungen in Kiel und Heide.

    Nach aktuellem Stand haben die Anmelder Sternfahrten nach Kiel von insgesamt
    sechs Startpunkten angekündigt. Dies sind im Einzelnen:

    Schuby (Start um 9 Uhr),

    Preetz (Start um 9 Uhr),

    Mölln (Start um 6 Uhr, vereint sich mit dem Preetzer Konvoi),

    Groß Vollstedt (Start um 9 Uhr),

    Schmalstede (Start um 9 Uhr) und

    Kiel-Moorsee (Start um 09:30 Uhr)

    Die zugehörige Kundgebung soll von 11 bis 13 Uhr auf dem Exerzierplatz in Kiel
    stattfinden. Hier werden zwischen 500 und 1.000 Fahrzeuge und Teilnehmer
    erwartet.

    Darüber hinaus soll auch in Heide (Marktplatz) von 11 bis 13 Uhr demonstriert
    werden. Die Anreise soll dort aber individuell und nicht in Form einer
    Sternfahrt stattfinden. Hierzu liegt der Polizei noch keine Teilnehmerschätzung
    vor.

    Bereits ab 3 Uhr am frühen Morgen des 17.01.2020 soll ein Konvoi zur
    Demonstration in Berlin starten. Startpunkt ist Hamberge im Kreis Stormarn. Hier
    werden 100 – 200 Teilnehmer erwartet.

    Betroffene Strecken sind im Einzelnen:

    – B 76 von Schuby über Eckernförde und Gettorf bis Kiel

    – B 207 von Mölln nach Lübeck, dann über L 184 weiter zur B76 über
    Eutin und Plön bis Anschluss an Preetz

    – B 76 von Preetz nach Kiel

    – L 318 (Startpunkt Schmalstede) über Grevenkrug und Molfsee, dann
    B 404 bis ins Stadtgebiet Kiel

    – L 48 von Groß Vollstedt, dann über Achterwehr, Rendsburger
    Landstraße, nach Kiel und über den Russeer Weg weiter ins Stadtgebiet

    Aufgrund der geringen Fahrgeschwindigkeit der landwirtschaftlichen Fahrzeuge und
    der Kolonnenbildung ist auf den betroffenen Strecken bis Kiel, im Stadtgebiet
    selbst und im Bereich Heide mit erheblichen Verzögerungen zu rechnen. Die
    Konvois werden polizeilich begleitet und abgesichert. Nach Abschluss der
    Versammlungen ist durch den Rückreiseverkehr erneut mit Verkehrsbehinderungen zu
    rechnen.

    Die Landespolizei empfiehlt Verkehrsteilnehmern sich vorab über die
    Konvoistrecken zu informieren und gegebenenfalls alternative Routen zu nutzen.

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