Eiche kracht auf Wohnhaus – Spaziergängerin fast getroffen

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    (rtn) Eine mächtige alte Eiche ist am Donnerstagmittag mitten im Wald am Jäckbornsweg in Großhansdorf auf ein Haus gekracht. Riesiges Glück hatte dabei Marita Zimmermann aus der Waldgemeinde: „Ich ging spazieren, plötzlich hörte ich ein lautes Knacken, dann fiel der hohe Baum um und legte sich quer über den Weg.

    Zum Glück wurde ich nicht getroffen“, sagte die Großhansdorferin erleichtert, als sie die Arbeiten der Freiwilligen Feuerwehr Großhansdorf aus sicherer Entfernung beobachte.

    Für die Bergungsarbeiten brachten die die Feuerwehrleute der FF Großhansdorf zunächst die Drehleiter in Stellung. Keine leichte Aufgabe für deren Maschinisten. Für die sehr enge Zufahrt zum Haus leistete Jörg Paasch Millimeterarbeit mit dem schweren Rettungsfahrzeug.

    Danach fuhren zwei Feuerwehrleute im Korb der Drehleiter zum Dach hinauf und entfernten dort die größeren Baumteile von der Kante. Danach wurden um den gefällten Stamm Bandschlingen und Stahlseile für die Seilwinde gelegt. Damit zogen die Feuerwehrleute den Stamm vom Haus. Abschließend wurde der dicke Stamm mit der Motorkettensäge in handliche Stücke zerlegt und die Straße wieder freigeräumt. Das beschädigte Dach wurde mit einer großen Plane vor dem Regen gesichert. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt.

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