Ermittlungen gegen mutmaßlichen Waffenhändler

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    (rtn/ots) Die Polizei Hamburg hat in den Stadtteilen Lohbrügge und Langenhorn zwei Wohnungen durchsucht. Die Ermittlungen richten sich gegen einen 53-Jährigen, der mit Schusswaffen gehandelt haben soll. Er soll gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen haben.

    Bei Durchsuchungsmaßnahmen haben Ermittler des Landeskriminalamts heute mehrere Schusswaffen, Waffenteile und Munition gefunden. Der Tatverdächtige muss sich vor einem Haftrichter verantworten.

    Gegen den 53-jährigen Mann deutscher Staatsangehörigkeit war von den Spezialisten der Fachdienststelle für Waffen- und Sprengstoffdelikte (LKA 75) zuvor verdeckt wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz ermittelt worden. Er steht in Verdacht, im Sommer vergangenen Jahres mit Schusswaffen gehandelt zu haben.

    Auf Basis der gewonnenen Ermittlungsergebnisse hatte die Staatsanwaltschaft Hamburg Durchsuchungsbeschlüsse erwirkt, die heute Morgen vollstreckt wurden. Es ging dabei um das Auffinden verfahrensrelevanter Beweismittel.

    Die Ermittler durchsuchten sowohl eine Wohnung in Lohbrügge als auch ein Grundstück in Langenhorn. Neben Seecontainern befand sich darauf auch ein Bunker. Es wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt, darunter etliche Schusswaffen, Waffenteile und große Mengen an Munition.

    Den Tatverdächtigen hatten die Ermittler zunächst an keiner der beiden Anschriften antreffen können, er war im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen allerdings hinzugekommen.

    Aufgrund der gefundenen Beweismittel haben die Ermittler Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft gehalten und den nunmehr dringend tatverdächtigen 53-Jährigen vorläufig festgenommen. Er soll morgen einem Haftrichter vorgeführt werden. Die weiteren Ermittlungen gegen ihn dauern an.

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