Ermittlungen im Fall Hansen dauern an

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    Güster-Schwarzenbek-Geesthacht (rtn/ots) Seit dem 20. Oktober 2020 wird der zum damaligen Zeitpunkt 47 Jahre alte Nils Hansen aus Hamburg vermisst. Nach derzeitigem Erkenntnisstand wird von einem Tötungsdelikt ausgegangen. Die Ermittlungen der Bezirkskriminalinspektion (BKI) Lübeck dauern an.

    Bereits in einem im Dezember 2021 ausgestrahlten Fernsehbeitrag der ZDF-Sendung
    „Aktenzeichen XY…ungelöst“ wurde der Ermittlungsfall Hansen thematisiert, um
    Hinweise aus der Bevölkerung zu erlangen. Eingegangen ist daraufhin eine
    niedrige zweistellige Zahl von Hinweisen, denen sämtlich umfassend nachgegangen
    worden ist, die aber bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht zum Auffinden des
    Vermissten geführt haben.

    Aus diesem Grunde werden seit Montag (07.02.) Suchmaßnahmen mit
    Mantrailer-Hunden durchgeführt. Die Suchmaßnahmen stehen nicht in Zusammenhang
    mit einem der eingegangenen Zuschauerhinweise.

    Die Absuche begann in der Ortschaft Güster, wo Nils Hansen letztmalig gesehen
    wurde. Die Streckensuche der Hunde führte die Beamtinnen und Beamten der
    Lübecker Mordkommission nach Schwarzenbek und Geesthacht. Hier wurden die
    Maßnahmen am heutigen Mittwoch (09.02.) fortgesetzt. Die aufgenommene Fährte der
    Mantrailer leitete die Polizei zuletzt in den Hamburger Stadtteil Bergedorf.

    Inwieweit die Suche nach dem Vermissten zu einem späteren Zeitpunkt noch weiter
    fortgesetzt wird, muss die Auswertung der neuen Spuren ergeben. Vor diesem
    Hintergrund können vorerst keine weiteren Auskünfte erteilt werden.

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