Erneuter Astabbruch durch Trockenstress

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    Meilsdorf (rtn) Die Serie der unvorhersehbaren Astabbrüche durch die Trockenheit der vergangenen Jahre hat sich am Montag in Meilsdorf fortgesetzt. Im Kampsredder hingen mehrere angebrochener Äste aus der Krone einer alten Eiche in etwa 10 Meter Höhe gefährlich über einen Wirtschaftsweg hinweg, ein weiterer Ast zeigte außerdem schon tiefe Risse.

     

    Feuerwehrleute der alarmierten FF Meilsdorf sicherten die Gefahrenstelle und forderten die Drehleiter der FF Ahrensburg an. Aus dem Korb der Drehleiter heraus zerlegte ein Feuerwehrmann mit der Kettensäge die Äste der abgebrochenen Baumkrone. Danach wurde der Weg von den Feuerwehrleuten freigeräumt.

    Mit dem Abwurf grüner Äste reagieren Bäume – insbesondere Eichen – auf den seit 2018 wirkenden Wassermangel. Die Grundwasserstände haben sich bis heute an vielen Stellen nicht vollständig erholt. Auch die Niederschläge im Winter konnten dieses Problem nicht beheben. Trockenstress kann bei den Bäumen zu einer Unterbrechung der Wasserzufuhr in den Leitungsbahnen führen. Grundsätzlich können alle Baumarten davon betroffen sein.

    Von außen sind die gefährdenden Äste nicht zu erkennen. Die Blätter sind grün und scheinbar weiterhin ausreichend mit Wasser versorgt. Starkregen und stärkere Winde oder Stürme belasten die Bäume mechanisch und verstärken damit die Gefahr von Ast-, Kronen- oder Baumabbrüchen beträchtlich.

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