Feuer auf Bunker – Haus wird abgerissen

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    (rtn) Nach dem Brand auf einem Bunker in Hamburg-Barmbek haben Feuerwehrleute am Montag damit begonnen, die Reste des Penthouses abzureißen und zu entfernen.

    Das hölzerne Penthouse auf dem Dach des Bunkers aus dem Zweiten Weltkrieg in der Humboldtstraße war am Sonntag in Flammen aufgegangen, eine dichte Rauchwolke zog durch das Viertel. Zwischenzeitlich waren über 100 Einsatzkräfte am Brandort eingesetzt.

    Nach Angaben der Feuerwehr ging am Sonntagnachmittag in der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 die Meldung über eine starke Rauchentwicklung in der Nähe des Winterhuder Weges ein. Sofort wurde der Löschzug in der Feuer- und Rettungswache Barmbek in den Stadtteil Barmbek-Nord alarmiert. Am Musikbunker in der Humboldtstraße erkundeten die Einsatzkräfte eine Rauchentwicklung im Dachbereich
    einer auf dem Bunker aufgesetzten Holzkonstruktionen, ein dort befindliches Penthouse. Sofort worden 2 C-Rohre Zur Brandbekämpfung eingesetzt. In schneller Folge wurde die Alarmstufe auf zweiten und dritten Alarm erhöht, da sich der Brand innerhalb des Holz-Penthous schnell ausbreitete. Über insgesamt drei Hubrettungsfahrzeuge wurden
    drei Wenderohre zur Brandbekämpfung eingesetzt. Vier Propangasflaschen mussten von Trupps unter Atemschutz von einer umlaufenden Dachgalerie geborgen und in
    Sicherheit gebracht werden. Die Löschmaßnahmen dauern aktuell an und gestalten sich schwierig da die Holzkonstruktion verwinkelt und gut gedämmt ist. Die Außenfassade muss mit Hilfe von Trennschleifern und Motorkettensägen aufgenommen werden, um an den Brandherd heranzukommen. In diesem sehr Zeit- und personalintensiven Einsatz
    sind aktuell gut 100 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und mehrerer Freiwilliger Feuerwehren Hamburgs eingesetzt. Diverse Sonderfahrzuege, sowie Spezialkräfte für die besondere technische Hilfeleistung und die Höhenretter unterstützten den Einsatz. Anwohner von Barmbek-Nord wurden über KATWARN und Rundfunkdurchsagen
    aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Verletzt wurde niemand, Personen befanden sich nicht im Gefahrenbereich.