Feuer in Autowerkstatt – Handwerker schwer verletzt

    23

    (rtn) Bei einem Feuer wurde am Mittwoch in Hamburg-Billbrook ein Handwerker schwer verletzt. Die Rettungskräfte wurden zu einem Feuer mit Explosionsgefahr (FEUE) zum Billbrookdeich alarmiert.

    Nach Angaben der Feuerwehr hatte Passanten um 17.48 Uhr eine starke Rauchentwicklung aus der Halle eines Betriebes für Gartenbau und Gebäudeservice bemerkt und sofort den Notruf 112 gewählt.

    Die daraufhin alarmierten Einsatzkräfte des Löschzuges der Feuer- und Rettungswache Billstedt und der Freiwilligen Feuerwehren Billstedt-Horn und Kirchsteinbek trafen kurze Zeit später vor Ort auf einen etwa 60 Jahre alten Mann mit schweren Verbrennungen an Armen und Beinen. Er wurde sofort durch Notfallsanitäter des Löschzuges rettungsdienstlich versorgt und im weiteren Verlauf durch eine nachgeforderte Notärztin mit kreislaufstabilisierenden Infusionen und schmerzstillenden Medikamenten behandelt. Anschließend wurde der Patient notarztbegleitet mit einem Rettungswagen in eine Spezialklink für Verbrennungsopfer befördert.

    Parallel hierzu wurde vom Einsatzleiter ein umfassender Löschangriff durch drei Trupps unter Atemschutz und je einem C-Rohr im Innenangriff und über eine Drehleiter im
    Aussenangriff eingeleitet, um das Feuer in einer innenliegenden Kfz-Werkstatt der 10x20m großen Leichtbauhalle zu bekämpfen. Hier war es aus bisher ungeklärter Ursache, vermutlich nach Schweißarbeiten, zu einer Verpuffung gekommen.

     

    Obwohl das Feuer sehr schnell gelöscht werden konnte, mussten die Einsatzkräfte im weiteren Verlauf größer Teile der Dachkonstruktion mit Trennscheidgeräten öffnen, um
    sämtliche Glut- und Wärmenester im Dach ablöschen zu können. Hierzu wurde zusätzlich ein Teleskopmastfahrzeug nachgefordert. Ferner wurde der die Rufbereitschaft der  Behörde für Umwelt und Energie zur Einsatzstelle angefordert und Oelschlengel auf der angrenzenden Bille ausgebracht um eventuell kontaminiertes Löschwasser zurückzuhalten.

    Nach etwa vier Stunden waren sämtliche Glut- und Wärmenester abgelöscht, das Gebäude mit einem Druckbelüfter entraucht und mit einer Wärmebildkamera überprüft. Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg im Einsatz. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind noch nicht bekannt. Die Polizei ermittelt.