Gasalarm am Ahrensburger Schloss

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    Ahrensburg (rtn) Bei Erdarbeiten zur Glasfaserverlegung haben Bauarbeiter am Dienstagvormittag in Ahrensburg in einem frisch ausgehobenen Schacht erhöhte Messwerte an ihren eigenen Gasmeldern festgestellt.

     

    Daraufhin sicherten verließen sie zügig die Baustelle und informierten die nahegelegene Feuerwehr. Die Polizei sperrte sofort die Kreuzung Am Weinberg/Lübecker Straße unmittelbar am Schloss und leitete den Verkehr örtlich um.

     

    Unter Atemschutz nahmen Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Ahrensburg eigene Messungen vor: “Auch hierbei schlugen die Melder für CO2-Gas in unterschiedlichen Messungen und Werten an. Die gemessenen Werte lagen alle im unteren Explosionsbereich. Parallel zu unserer Alarmierung hatte die Rettungsleitstelle in Bad Oldesloe (IRLS Süd) auch den Löschzug Gefahrgut Stormarn (LZG) zur Einsatzstelle geschickt”, sagte Jan Haarländer Einsatzleiter der Feuerwehr.

     

    Der Löschzug-Gefahrgut Stormarn unterstützt die Freiwilligen Feuerwehren im Kreis Stormarn unter anderem bei Einsätzen mit Gefahrstoffen und ist darin besonders  geschult.

     

    Nach mehreren Messungen und weiteren Erkundungen konnte Feuerwehreinsatzleiter Jan Haarländer Entwarnung geben und zog eine erste Einsatzbilanz: “Eine Ansammlung von möglichen Faulgasen Gasen in der Baugrube, war bei deren Öffnung ausgetreten und hatte den Alarm für mehre Gase an der Baustelle ausgelöst. Um die Gefährdung der Bevölkerung und der Umwelt auszuschließen, hatten wir den Bereich in Zusammenarbeit mit der Polizei weiträumig gesperrt.”

     

    Die Polizei hob nach Abschluss des Feuerwehreinsatzes nach etwa eineinhalb Stunden die Absperrungen wieder auf.