Gefährliche Brandstiftung bei Trockenheit und Hitze

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    Trittau (rtn/ots) Insgesamt fünf Kinder und Jugendliche stehen in dringendem Verdacht am Samstagnachmittag in der Kirchenstraße auf einer Koppel Strohrundballen in Brand gesetzt zu haben. Ein aufmerksamer Anwohner hatte sie dort beobachtet und gegen 15.45 Uhr die Polizei angerufen. Der Mann hatte zuvor bemerkt, dass die fünf Tatverdächtigen auf den Ballen gesessen hatten. Plötzlich liefen sie davon und der Zeuge bemerkte das Feuer. Zu der Zeit brannte ein einzelner Strohballen und einer auf einem großen Haufen. Die Freiwillige Feuerwehr hatte viel zu tun, um den Brand zu löschen. Die weiteren Rundballen fingen aufgrund der extremen Trockenheit der letzten Tage und dem leichten Wind an diesem Tag schnell Feuer. Etwa 70 Strohrundballen zu je 25 Euro (1750 Euro) brannten ab. Gegen 20.00 Uhr war der Brand zunächst gelöscht. Der Zeuge hatte die Tatverdächtigen in Richtung des Einkaufsmarktes in der Kirchenstraße fliehen sehen. Die Polizeibeamten trafen die fünf am Eingang des Supermarktes an. Bei ihnen handelt es sich um zwei 15- jährige junge Männer aus Trittau und aus der Nähe von Trittau, einen 12- jährigen Jungen aus Trittau sowie zwei 13- jährigen Mädchen aus der Nähe von Sandesneben und aus Nordrhein- Westfalen. Die Kinder und Jugendlichen räumten ein, bevor sie sich entfernt hatten, ein kleines Feuer wieder ausgetreten zu haben. Der 12- jährige und einer der 15- jährigen hatte je ein Feuerzeug dabei. Die Beamten stellten die Feuerzeuge sicher. Verwandte holten die Kinder und Jugendlichen später von der Polizeiwache ab. Die Feuerwehr musste noch zweimal, am Abend und in der Nacht, zu der Koppel ausrücken, weil der Wind die Reste wieder entfachte. Menschen und Tiere wurden nicht verletzt. Das Gehöft vor der Koppel blieb ebenfalls unversehrt. Die Kriminalpolizei in Ahrensburg ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.