Großeinsatz in Reinbek dauert an

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    (rtn) Auch in der Nacht hielt der Großeinsatz von Feuerwehr und THW in der vom Hochwasser bedrohten Innenstadt von  Reinbek an: Sandsäcke wurden angeliefert, Spezialisten des THW kontrollierten halbstündlich den Pegelstand der Bille und befestigten die Ufermauer hinter dem Wehr, die bei Laservermessungen bedrohliche Risse zeigte.

    Der Pegelstand am Schlosswehr steht immer noch bei über 2,20 Meter, auch die Fließgeschwindigkeit der Bille blieb unverändert stark. Die Häuser in Ufernähe wurden mit Sandsäcken geschützt, falls der Pegel weiter steigt stehen auch Big-Bags zum Schutz bereit.

    Um Mitternacht wurden die ersten Kräfte ausgetauscht, damit sie wieder fit sind für den Folgeeinsatz. Premiere hatte das neue Wechselladerfahrzeug 80/63 der FF Glinde. Es  rückte zum ersten Einsatz nach Reinbek aus.

     

    Inzwischen hat auch die Technische Einsatzleitung Stormarn (TEL) ihren Standort an der Reinbeker Feuerwache eingerichtet. Von dort werden die Einsätze koordiniert. Versorgt werden die Kräfte vom Betreuungszug des ASB, unter dem Motto “Ohne Mampf kein Kampf!”

    Entspannung zeigte die Lage an der Grander Mühle in Kuddewörde. Dort hielten mehrere ehrenamtliche Helfer des THW Nachtwache und pumpten rund 3000 Liter Wasser pro Minute von dem historischen Gebäude weg, zurück in den Fluss.