Großeinsatz nach Scheunenbrand

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    (rtn) In Stapelfeld ist am Montag eine rund  1000 Quadratmeter große Scheune mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach in Brand geraten. Die Rauchsäule war bis Ahrensburg  zu sehen.

     

    Die Feuerwehr rief die Anwohner zwischenzeitlich über Rundfunk dazu auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten, sowie ihre Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten. Menschen und Tiere wurden nicht verletzt. 

    Viele Autofahrer hatten den Rauch bemerkt und deshalb von der A 1 bei der Vorbeifahrt den Notruf abgesetzt. Ursache war eine  rund 1000 Quadratmeter große Halle die am Montagmachmittag in Flammen stand. In der Halle lagerte Stroh und landwirtschaftliches Gerät. Auf dem Dach war eine Photovoltaikanlage montiert, sagte Marcus Claus, Einsatzleiter der Feuerwehr.

    Während der Löscharbeiten drohte der Giebel des Gebäudes einzustürzen, deshalb rissen Feuerwehrleute diesen mit einem Radlader ein. Im Außenangriff rückten die Feuerwehrleute gegen die Flammen vor, auch eine Drehleiter war eingesetzt.

     

    Durch den massiven Löschangriff der eingesetzten Wehren gelang es, das Feuer nur auf das erste Drittel der Halle zu begrenzen. Dort allerdings lagerten etwa 250 Kubikmeter Stroh, die mit zwei Radladern auf eine nahegelegen Koppel transportiert, und dort abgelöscht  wurden. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht. Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Die Höhe des Sachschadens wird auf zirka 250 000 Euro geschätzt.