Großeinsatz nach Unfall mit Tanklaster

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    (rtn) Nach dem Zusammenprall eines Tanklasters mit einem Lastwagen hatten sich am Mittwochabend im Stadtteil Heimfeld rund 30 000 Liter Benzin über eine Straße ergossen.

     

    Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr der Fahrer des Tanklastwagens den Fürstenmoordamm in Richtung BAB 7. Aus noch ungeklärter Ursache fuhr der 46-Jährige in einer Rechtskurve zunächst in den Gegenverkehr und kam im weiteren Verlauf links von der Fahrbahn ab. Hier kollidierte er mit einem dort geparkten Sattelzug. Der in diesem Sattelzug ruhende Fahrer (27) erlitt hierbei eine schwere Verletzung im Bereich der Wirbelsäule und wurde später in ein Krankenhaus gebracht. Durch den Aufprall wurde dieser Sattelzug auf einen davor stehenden Sattelzug geschoben. Der in diesem Sattelzug ruhende Fahrer (41) wurde leicht verletzt.

    Aus dem durch die Kollision stark beschädigten Tank traten etwa 30.000 l Kraftstoff aus und verteilten sich über die Fahrbahn. Ein durch den ausgetretenen Kraftstoff fahrender PKW fing aus noch ungeklärten Gründen Feuer. Nach einigen hundert Metern erlosch diesesselbstständig. Der Fahrer (40) blieb dabei unverletzt.

    Der Fahrer des Tanklastwagens war durch die Deformierung des Führerhauses eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er wurde anschließend schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. An allen Fahrzeugen entstand Sachschaden.

    Die Verkehrsunfallaufnahme und die Maßnahmen der Feuerwehr liefen bis in die Morgenstunden. Die Reinigungsmaßnahmen dauerten am Donnerstgmittag noch an.

    Der Fürstenmoordamm ist zwischen der Mercedesstraße und dem Moorburger Hauptdeich noch bis zur Beendigung der Maßnahmen gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst Süd (VD 4) hat die Ermittlungen aufgenommen.