Großfeuer in Hamburg-Borgfelde

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    (rtn) Ein Feuer in der Straße Beim Gesundbrunnen im Hamburger Stadtteil Borgfelde sorgte am Mittwochabend für einen Großeinsatz der Feuerwehr. Dort brannte seit dem frühen Abend der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses auf einer Fläche von 50 mal 15 Metern zeitweise in voller Ausdehnung.

    Das Feuer war  gegen 17.30 Uhr ausgebrochen und hatte sich sehr schnell ausgedehnt. Das Feuer war  gegen 17.30 Uhr ausgebrochen und hatte sich sehr schnell ausgedehnt.
    Auf Grund der Meldungen und der aus der Rettungsleitstelle zu sehenden Rauchsäule,
    wurde umgehend die nächsthöhere Alarmstufe ausgelöst. Der zuerst
    eintreffende Zugführer erhöhte bei Eintreffen an der Einsatzstelle
    die Alarmstufe auf FEU3Y, da sich auch noch Bewohner im Gebäude
    befanden. Insgesamt wurden etwa 40 Personen und einige Tiere
    evakuiert. Verletzt wurde niemand. Es brannte der Dachstuhl eines 5
    Geschossigen Wohngebäudes in geschlossener Eckbauweise über den
    Hausnummern 9, 11 ,13 und 15 in ganzer Ausdehnung. Die Feuerwehr
    bekämpfte das Feuer mit 4 C-Rohren im Innenangriff unter Atemschutz
    und 2 Wenderohren über Drehleitern/Teleskopmastfahrzeugen. Zur
    Unterstützung der Brandbekämpfung wurde das TMF 53 der Werkfeuerwehr
    Airbus alarmiert. Eine Bewohnerin wurde mit Kreislaufbeschwerden
    durch einen Rettungswagen vorsorglich in ein Krankenhaus befördert.
    Während der Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann durch herabfallende
    Dachziegel am Kopf verletzt und ebenfalls in ein Krankenhaus
    befördert. Der Mitarbeiter konnte noch am Abend das Krankenhaus
    verlassen. In einem bereitgestellten HVV-Bus wurden zwischenzeitlich
    32 Bewohner von der Feuerwehr betreut. Ein Teil des Gebäudes musste
    aufgrund des Brandschadens für nicht bewohnbar erklärt werden. Für
    die betroffenen Bewohner wurden durch den Eigentümer und das
    Bezirksamt eine Unterkunft in einem Hotel in der Nähe bereitgestellt.
    Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über
    Rundfunkdurchsagen und KAT-WARN für das betroffene Gebiet gewarnt und
    aufgefordert Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die Warnungen
    wurden um  20:50 Uhr seitens der Rettungsleitstelle zurückgenommen.
    Der Brand war, bis auf vereinzelte Glutnester, gegen 22.00 Uhr unter
    Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauerten bis 22:50 Uhr an.
    Brandnachschauen wurden um 00:30 Uhr und um 03:30 Uhr durch ein
    Löschfahrzeug durchgeführt. Die Brandursache bedarf der Ermittlung
    durch die Polizei Eingesetzt waren insgesamt 89 Einsatzkräfte von
    Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr.