Großfeuer zerstört Doppelhaus

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    Hamberge (rtn) Ein Großfeuer hat in der Nacht zum Freitag ein Doppelhaus in Hamberge komplett in Schutt und Asche gelegt. Menschen wurden nicht verletzt. Alle Bewohner hatten sich rechtzeitig in Sicherheit gebracht.

    Für die Feuerwehrleute war schon auf der Anfahrt klar, hier brennt es richtig. Der helle Lichtschein war von weitem schon zu sehen. Deshalb wurde sofort die Alarmstufe erhöht und neben weiteren Wehren auch die Drehleitern aus Bad Oldesloe und Lübeck nachalarmiert. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute brannte das große Doppelhaus bereits in voller Ausdehnung, sagte Helge Trabert, Sprecher der Feuerwehr: “Wir begannen sofort mit dem Aufbau einer Wasserleitung sowie einem ersten Löschangriff. Doch die enge Bebauung in der Wohnsiedlung erschwerten die Löscharbeiten für die Einsatzkräfte, zumal ein starker Funkenflug weitere Häuser in Brand zu setzen drohte”.

     

    Meterhoch schlugen die Flammen zwischenzeitlich aus dem Dachstuhl empor, auch das darunterliegende Geschoss hatten die Flammen bereits erfasst.Trotz einem massiven Löscheinsatzes war das Doppelhaus nicht mehr zu retten, es brannte völlig aus. Erstaunlich ruhig beobachtete Hausbewohnerin Petra Weßler die Löscharbeiten der Feuerwehr ihr Sohn hatte das Feuer bemerkt: “Wir hatten noch eigene Löschversuche unternommen, ohne Erfolg. Dann brachten wir uns in Sicherheit und riefen die Feuerwehr.”

    Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in den frühen Freitagmorgen an. Jetzt sind die Hausbewohner bei Freunden und Nachbarn untergebracht. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens waren zunächst nicht bekannt. Die Polizei nahm am Brandort die Ermittlungen auf.

     

    Im Einsatz waren: FF Hamberge, FF Ratzbek, FF Stubbendorf, FF Gross Wesenberg, FF Klein Wesenberg, FF Reinfeld, FF Bad Oldesloe mit Drehleiter und BF Lübeck mit Drehleiter, Rettungsdienst, Kreisbrandmeister Gerd Riemann, Amtswehrführer Albert Iken,  Stellvertretender Amtswehrführer Helge Trabert (Pressebetreuung) und mehrere Streifenwagen-Besatzungen der Polizei