Großeinsatz nach Feuer in Notunterkunft

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    Ahrensburg (rtn) Ein Feuer in einer städtischen Notunterkunft für Flüchtlinge und Obdachlose hat am frühen Sonntagmorgen für einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst und Polizei gesorgt. Nach ersten Ermittlungen schließt die Polizei eine Brandstiftung nicht aus.

    Gegen fünf Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert und traf kurze Zeit später an der Notunterkunft Reeshoop ein: “Zu diesem Zeitpunkt schlugen bereits hohe Flammen aus dem Eingangsbereich und dem Dach empor, mehrere Hausbewohner hatten sich in Sicherheit gebracht und standen vor dem Gebäude” sagte Jan Haarländer Einsatzleiter der Feuerwehr.

    Unter Atemschutz rückten die Feuerwehrleute im Außenangriff mit mehreren Trupps gegen die hohen Flammen vor, auch eine Drehleiter war mit einem Wasserwerfer in Bereitstellung gebracht. Immer wieder loderten Flammen aus dem Dachbereich und dem Giebel heraus. Um auch noch die verblieben Brandnester abzulöschen, wurde das Wellblechdach geöffnet und die Holzverkleidungen entfernt. Die geretteten Personen wurden vom Rettungsdienst betreut: “Die unmittelbar von dem Brand betroffenen Menschen erhalten von der Stadt eine neue Unterkunft, das Ordnungsamt kümmert sich bereits darum”, sagte Ahrensburgs Bürgermeister Michael Sarach, der seinen Urlaub unterbrochen, und zur Brandstelle geeilt war.

    Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in den Vormittag. Betreut wurden die Rettungskräfte vom Versorgungszug des ASB Stormarn. Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen und schließt eine Brandstiftung nicht aus.

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