Hamburg: Polizei löst zwei illegale Feiern auf

    0

    (rtn/ots) Polizeibeamte haben in der vergangenen Nacht in Hamburg wegen Verstößen gegen die Vorschriften der Eindämmungsverordnung zwei jeweils in Lagerhallen in Billbrook und Wilhelmsburg stattfindende Partys beendet und insgesamt 67 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

    Beamte des Polizeikommissariats 44 erhielten in der Nacht Hinweise auf eine
    Lagerhalle, in der sich mehrere Personen aufhalten sollten und scheinbar eine
    Party feierten. Die zur Überprüfung eingesetzten Beamten fanden eine Werkshalle
    vor, in der Licht brannte und Musik zu hören war. Die Beamten trafen insgesamt
    auf 33 Personen, die offenbar mit Brettspielen, Tischkicker und Musik gefeiert
    hatten. Bei den 33 Personen wurden die Personalien festgestellt und
    Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Anschließend wurden 32 der
    Kontrollierten vor Ort entlassen. Eine der Personen wurde nach Zahlung einer
    Sicherheitsleistung am Polizeikommissariat 44 entlassen.

    Auch die Beamten des Polizeikommissariats 42 erhielten Hinweise auf eine in
    einer Halle in Billbrook stattfindende Feier. Die Besatzung eines
    Funkstreifenwagens stellte bei der Überprüfung zunächst eine beleuchtete
    Eingangstür fest.

    Während der weiteren Kontrolle war von Personen in der Halle
    kurz eine Seitentür der Halle geöffnet worden. Diese wurde jedoch umgehend
    geschlossen, als der Polizeieinsatz bemerkt worden war. Aus dem Inneren der
    Halle waren anschließend Geräusche zu hören, bevor es danach auffallend still
    wurde. Mit weiteren Polizeibeamten wurde die Halle, in der zudem kein Licht mehr
    brannte, betreten. Die Beamten fanden in der Halle insgesamt 34 Personen, die
    versucht hatten, sich vor der Polizei zu verstecken. Hierbei nutzten die
    Personen Regale, Kartons und andere Verpackungsmaterialien.

    Zudem waren in der Halle Tische, Sitzbänke, Heizpilze, ein Grill und eine professionelle
    Musikanlage aufgebaut. Ein 51-Jähriger gab sich als Verantwortlicher zu
    erkennen. Er und die 33 anderen Personen wurden nach Feststellung der
    Personalien und Einleitung von Ordnungswidrigkeitenverfahren vor Ort entlassen.

    Mehr Bilder