Hauptwasserleitung in Großhansdorf gebrochen

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    (rtn) Nach dem Bruch einer 500er-Hauptwasserleitung (50 Zentimeter Durchmesser) im Bereich einer Pumpstation von Hamburg Wasser am Rümeland in Großhansdorf waren in der Nacht zum Sonntag ab Mitternacht Bereiche der Waldgemeinde und Ahrensburg ohne Wasser.

    Laut Störungsmeldungen von Hamburg Wasser war die Versorgung nicht nur in Ahrensburg und Großhansdorf, sondern auch in Hoisdorf und der Umgebung unterbrochen oder eingeschränkt.

    Kurz nach dem Bekanntwerden der Störung wurde vom Stördienst der Wasserwerke auf das Verbundnetz aus Großensee umgeschiebert. Danach war die Wasserversorgung wieder hergestellt, zeitweise aber mit vermindertem Wasserdruck.

    Parallel zu der Störungsmeldung hatte die Rettungsleitstelle IRLS Süd die zuständigen Feuerwehren über den möglichen Ausfall der Wasserversorgung informiert. Daraufhin überprüften diese die Hydranten für die Löschwasserentnahme in ihrem Bereich.

    Seit den frühen Morgenstunden sind Stöungtechniker mit einem Bagger dabei das Leck freizulegen und dieses zu lokalisieren. Die bei dem Rohrbuch unterspülte Straße Rümeland ist voll gesperrt. Laut Auskunft einer Sprecherin von Hamburg Wasser sei es derzeit noch schwer einzuschätzen wie lange die Reparaturarbeiten dauern werden. Da die Wasserversorgung aber über das Verbundnetz sichergestellt sei, käme es zu keinen Einschränkungen.

    Laut Aussage des Großhansdorfer Bürgermeisters, Janhinnerk Voß, soll die Leitung nach ihrer Reparatur wieder freigeschaltet werden, dadurch müsse erneut abbeschaltet und umgeschiebert werden. Wenn der Wasserhahn danach aufgedreht werde, könne zunächst bräunlich verfärbtes Wasser aus der Leitung kommen. Dadurch bestehe laut Voß aber keine Gefahr, “ganz einfach das Wasser solange laufen lassen bis es wieder klar ist.”

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