Hausbewohnerin bei Feuer lebensgefährlich verletzt

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    Tangstedt (rtn) Bei einem Feuer in der Wilstedt-Siedlung in Tangstedt im Kreis Storman ist in der Nacht eine Hausbewohnerin lebensgefährlich verletz worden. Bei Eintreffen der Feuerwehrleute stand die 60-Jährige Frau am Fenster ihres brennenden Einfamilienhauses und rief um Hilfe.

    Nach ihrer Rettung und einer Erstversorgung wurde sie mit schwersten Verbrennungen mit dem Rettungshubschrauber Christoph 42 in ein Krankenhaus gebracht.

    Die Rettungskräfte wurden um Mitternacht alarmiert. Als die Feuerwehrleute am Einsatzort eintrafen, brannte das Haus im Erdgeschoss und im Stockwerk darüber. Im Innen- und Außenangriff wurde das Feuer von mehreren Seiten aus bekämpft, dabei waren auch die Drehleitern aus Ahrensburg und Norderstedt eingesetzt. Deren Positionierung war sehr schwierig, da sich das Haus auf einem Grundstück in der zweiten Reihe befand. Um an die Brandnester im Dach des Hauses heranzukommen wurden die Dachfläche und Dachgauben großflächig geöffnet und abgelöscht. Danach wurde die Brandstelle mit Wärmebildkameras überprüft. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden lang an. Das Haus ist bis auf weiteres unbewohnbar.

    Aufgrund der besonderen Lage und Anforderungen am Einsatzort hatte die Rettungsleitstelle IRLS-Süd ein Großaufgebot von Rettungskräften alarmiert. Zur Versorgung der Einsatzkräfte wurde die Betreuungsgruppe des ASB zum Brandort geschickt.

    Der Gebäudeschaden dürfte sich laut Polizei auf etwa 350.000 Euro belaufen. Die Kriminalpolizei Norderstedt hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Eventuelle diesbezügliche Hinweise werden unter 040-528060 erbeten

    Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren FF Wilstedt, FF Tangstedt, FF Wulksfelde, FF Ahrensburg, FF Bargfeld-Stegen, Kreisbrandmeister Gerd Riemann, FF Wakendorf II, FF Norderstedt, Rettungsdienst mit Notarzt, Rettungshubschrauber Christoph 42, ASB-Betreuungsgruppe, sowie die Polizei

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